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Schaffen die Red Bulls noch das CHL-Wunder? Kapitän Patrick Hager im Interview

Den Pokal im Blick: EHC-Kapitän Patrick Hager.

Die Red Bulls wollen ins Halbfinale der Champions Hockey League einziehen.  Trotz 1:5 im Hinspiel. Hier geht es zum Hallo-Interview mit Kapitän Patrick Hager. Außerdem verlost Hallo 3x2 Karten für EHC vs. Stockholm...

Herr Hager, was ist Ihnen bei K.o.-Spielen lieber: Heimspiel zu Beginn oder am Ende?

Lieber haben wir im Rückspiel das Heimrecht. Mit den eigenen Fans im Rücken gibt uns das einen entscheidenden Vorteil, sie geben uns den nötigen Motivationsschub, den wir brauchen. Ich denke, am Achtelfinal-Rückspiel (6:0 Sieg gegen Minsk, d. Red.) sieht man das ganz gut. 

Was ist denn dieses Jahr Ihr Ziel für den Wettbewerb?

Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir antreten, um zu gewinnen. Bereits letztes Jahr waren wir im Finale, haben den Pokal gesehen, aber nicht mitnehmen dürfen. Das hat uns motiviert, wir haben viel aus der letzten Spielzeit mitnehmen können. Wir wollen die Champions League Trophäe auf jeden Fall in einem der nächsten Jahre in die Höhe halten.

Sie haben seit Saisonbeginn bereits über 30 Spiele absolviert – kommen da so langsam Ermüdungserscheinungen auf?

Die Belastung hält sich noch in Grenzen. Wir hatten letztes Jahr mehr Pech mit Verletzungen, da wurde es dann deutlich schwerer. Die wichtigste Phase steht im Dezember noch bevor mit je drei Spielen pro Woche. Wenn wir es aber schaffen, die Belastung auf den Kader gut zu verteilen und möglichst verletzungsfrei bleiben, werden wir die Wochen gut überstehen.

Die bisherigen Ausfälle kann man also verschmerzen?

Ja. Natürlich ist es schade für die verletzten Spieler, aber unser Kader ist breit und stark genug, um auf allen Positionen guten Ersatz bieten zu können.

Wie schafft man es denn, bei so vielen Spielen nicht den Überblick zu verlieren?

Man muss von Spiel zu Spiel denken. Wenn man sich zu sehr mit dem Bevorstehenden beschäftigt, verliert man den Bezug auf den Gegner vor sich.

Der EHC ist derzeit wohl das erfolgreichste Sportteam Münchens, spielt seine bisher beste Saison. Woran liegt das?

Ich würde nicht sagen, dass es unsere beste Saison ist. Vielleicht bis zu diesem Punkt, verglichen mit den letzten Jahren, aber auch da waren unsere Leistungen sehr gut. Heuer sind wir einfach eine gute Truppe, die Neuzugänge konnten schnell integriert werden und passen in das Spielsystem. Wir sind als Team gut eingespielt und mental wie körperlich voll präsent – das Resultat daraus sind unsere guten Leistungen.

Spricht sich der Erfolg herum – gewinnt die Sportart dadurch neue Anhänger?

Wenn man schaut, wie viele Menschen zu unseren Heimspielen – gerade in der Champions League – in die alte Halle kommen, definitiv. Es freut uns, wenn wir mit unseren Leistungen den Sport populärer machen können. Auch der Bau der neuen, größeren Halle zeigt, dass der Sport beliebter wird.

Worauf dürfen sich neue Besucher freuen?

Ein Eishockeyspiel ist immer ein Erlebnis. Die Stimmung und der schnelllebige, körperbetonte Sport begeistern die Zuschauer, hinterlassen einen guten Eindruck. Die meisten Erstbesucher geben positives Feedback, sind auch wiedergekommen.

Wird man mittlerweile in München erkannt und angesprochen?

Tatsächlich nicht, man ist noch inkognito unterwegs. Vollblutfans erkennen uns natürlich und sprechen uns auch an, aber sonst ist das noch sehr entspannt.

Also kann das auch so bleiben?

Es hat auf jeden Fall seine Vorteile. Wenn man sieht, wie Fußballer nicht einmal in Ruhe einen Kaffee trinken können, ist es natürlich schön. Andererseits wäre es auch ein Zeichen dafür, dass Eishockey in der größeren Masse angekommen ist.

von Benedikt Strobach

Verlosung

Hallo verlost 3x2 Karten für EHC vs. Stockholm, am Dienstag, den 10. Dezember, um 20 Uhr, in der Olympia-Eishalle, am Spiridon-Louis-Ring 3.   

Einsendeschluss: 8. Dezember. Stichwort: Stockholm

Das Gewinnspiel ist beendet.
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