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Sebastian Bezzel im Gespräch mit Hallo München

Sebastian Bezzel: Was er vom Eberhofer noch alles lernen kann

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In „Leberkäsjunkie“ muss Franz Eberhofer nicht nur einen Mordfall lösen, sondern auch auf Sohn Pauli aufpassen.

Semmel-Pause? Im Hallo-Interview verrät der Schauspieler, warum er sich nicht mehr mit Leberkäse blicken lässt. Passend zu diesem Stichwort lädt Hallo 200 Leser zum neuen Eberhofer ins Kino ein.

Den ersten Teil drehte er „nackert“, den aktuellen krank: Bereits zum sechsten Mal ermittelt der 48-Jährige als Polizist Franz Eberhofer auf der Kinoleinwand. Was er seiner Figur voraus hat, was ihn an der neuen Papa-Rolle beeindruckt, und warum man einen Faible für Leberkäs auch mal verstecken muss, verrät er im Interview. von Sebastian Obermeir

Süßer oder scharfer Senf, Herr Bezzel?
Gar keiner! Wenn der Leberkäs gut ist, braucht es keinen. Braucht es Senf, ist’s kein guter Leberkäs. Ich kenne aber schon Leute, die süßen Senf drauf mögen.

Wo gibt es den besten Leberkäs in München?
Aktuell weiß ich es leider nicht. Aber als ich in München studierte, gab es in der Nähe der Schauspiel-Schule in Haidhausen einen sehr geilen. Auch den unbekannten kleinen Bruder vom Leberkäs: den Kalbsleberkäs.

„Ich bin sozusagen zum Leberkäs-Fachmann in Deutschland geworden“

Das klingt, als wären Sie ein Kenner!
Ich habe vor Jahren einmal in einem Interview gesagt, dass ich in Hamburg guten Leberkäs vermisse. Das war ein Fehler: Seither bin ich sozusagen zum Leberkäs-Fachmann in Deutschland geworden. Deshalb muss ich jetzt schon fast aufpassen, dass mich nicht jeder mit einer Leberkäs-Semmel in der Hand sieht.

Nach dem Leberkäsjunkie-Film (Hallo verlost Kino-Tickets) könnten Sie ja vielleicht bald zum Kuchen übergehen. Haben Sie Rita Falks nächstes Buch „Guglhupf­geschwader“ schon gelesen?
Noch nicht!

Aber generell die Bücher?
Ja! Der einzige Film, in den ich wirklich nackert rein bin, war der erste. Da habe ich nur das Drehbuch als Vorlage genommen.

Um den Roman später zu lesen?
Noch am letzten Drehtag von „Dampfnudelblues“. Rita glaubt mir das zwar nicht, wenn ich es erzähle, aber es stimmt!

Sie haben den Eberhofer in Ihrem Spiel also getroffen?
Rita weiß am besten, wie der Eberhofer zu sein hat. Sie würde sich schon melden, wenn sie der Meinung wäre, dass mit den Filmen was falsch laufen würde. Sie ist aber auch nah am Prozess: Sie besucht das Set, liest die Drehbücher. Sie sagt aber, dass sie beim Schreiben jetzt schon unsere Gesichter im Kopf hat.

„Mein kleiner Co-Star? Wir waren schnell auf familiärer Ebene!“

Sebastian Bezzel über die Dreharbeiten mit seinem kleinen Co-Star: „Der Kleine hat mir gleich Streptokokken geschenkt, dadurch sind wir schnell auf eine ganz familiäre Ebene gekommen.“

Im Film muss Franz Eberhofer nicht nur einen Fall lösen, er muss sich auch um seinen kleinen Pauli kümmern. Wie war es, das zu drehen?
Der Kleine hat mir gleich Streptokokken geschenkt, dadurch sind wir schnell auf eine ganz familiäre Ebene gekommen. Der Dreh lief also großartig – trotz meiner Krankheit.

Eberhofer ist ein etwas chaotischer aber sehr liebenswürdiger Vater. Welche Papa-Eigenschaften machen Sie aus?
Ich bin manchmal zu ungeduldig. Aber deutlich besser organisiert und nicht so larifari wie der Eberhofer. Mir war es aber auch wichtig, zu zeigen, dass der Eberhofer das gut macht. Er ist sehr verliebt in sein Kind, ist verantwortungsbewusst, aber halt chaotisch.

Welchen Tipp als Vater würden Sie ihm geben?
Gar keinen. Er würde ihn eh nicht annehmen. Aber wenn, dann würde ich ihm sagen, was auch viele mir geraten haben: Genieß die Zeit.

Was könnten Sie sich von ihm abschauen?
Die Lässigkeit. Das ist etwas, was mir an ihm gefällt. Er pfeift sich nichts, lässt sich nicht provozieren. Und mit dieser Ruhe kommt er gegen die anderen an.

Zur Person

„Zurücklehnen“ heißt es für Sebastian Bezzel, wenn die Premiere von „Leberkäsjunkie“ (Hallo lädt Leser ins Kino ein) vorbei ist. „Ich fühle mich dann bestimmt wie ein Fußballer am Ende der Saison, wo er mal zwei Wochen keinen Ball mehr sehen kann.“ 

Aber wartet für den 1971 in Garmisch-Partenkirchen geborenen Schauspieler nicht ohnehin das nächste Eberhofer-Abenteuer? „Da darf ich nichts dazu sagen. Damit sind wir immer gut gefahren: Immer nur an einen Film zu denken.“ 

Und eben auch ein wenig ans Zurücklehnen. Wohlverdiente Drehpausen verbringt Sebastian Bezzel mit seiner Frau und zwei Kindern in der Wahlheimat Hamburg-Ottensen und natürlich bei Besuchen in München – „Da geht mir das Herz auf.“

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Eine große Auswahl weiterer spannender Interviews finden Sie in unserer Übersicht.

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