Bayerisches Fest

In Adventsstimmung kommen mit der „Weihnachstsgschicht“

Amelie Diana Magdeburg und Andreas Bittl haben die „Weihnachtsgschicht“ vertont.
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Amelie Diana Magdeburg und Andreas Bittl haben die „Weihnachtsgschicht“ vertont.

„Bsinnlich, bseelt und bsuffa“ wird die Adventszeit mit der „Weihnachtsgschicht“ von Kabarettistin Amelie Diana Magdeburg und Schauspieler Andreas Bittl. Diese ist frei nach Charles Dickens „A Christmas Carol“ übersetzt. Warum ihnen heuer bei der Darbietung nicht nur nach Lachen ist, verrät das Duo im Hallo-Interview.

Frau Magdeburg, Herr Bittl, seit fünf Jahren treten Sie mit der „Weihnachtsgschicht“ in Bayern auf. Was hat Sie auf die Idee gebracht?
Amelie Diana Magdeburg: Im Jahr 2016 war für mich ein Auftritt mit Weihnachtsprogramm geplant. Dafür wollte ich zusammen mit Andi Weihnachtsgeschichten auf Bairisch vorlesen und das musikalisch unterlegen.
Wie kamen Sie dann auf die Geschichte von Dickens?
Andreas Bittl: Kurz davor hatte ich im Theater Bonn den Erzähler der „Christmal Carol“ gespielt, was mir große Freude bereitet hat. Dann kam uns die Idee, Dickens Geschichte in unseren Weihnachtsabend miteinzubauen und wir haben angefangen, ins Bairische zu übersetzen.
Magdeburg: So wurde der Schauplatz London kurzerhand zu München und der Protagonist Ebenezer Scrooge zu Eberhard Gschaftl.
Wie viel Ähnlichkeit hat Eberhard Gschaftl zu Dickens Pendant?
Bittl: Die beiden sind sich schon sehr ähnlich. Auch Eberhard ist ein kaltherziger Geschäftsmann, der von Geistern heimgesucht wird.
Hört man in der „Weihnachtsgschicht“ auch noch andere Dialekte als Bairisch?
Bittl: Die Geschichte ist hauptsächlich auf Bairisch, da das ja auch unser Dialekt ist. Es ist aber zum Beispiel auch ein Franke vertreten. Da haben wir uns große Mühe gegeben, das authentisch zu spielen, ohne jemanden zu denunzieren.
Dieses Jahr haben Sie die „Weihnachtsgschicht“ als Stream und Hörspiel aufgenommen. Wie war das für Sie?
Magdeburg: Es war schon traurig, weil das Publikum und der Kontakt zu den Zuschauern gefehlt haben.
Bittl: Über direktes Feedback freuen wir uns immer sehr.
Nach Ihren Live-Auftritten verkaufen Sie immer Holzsterne für einen guten Zweck. Auch dieses Jahr?
Magdeburg: Heuer kann man die Sterne überall da kaufen, wo es auch die CD gibt. Die Sterndl werden von einem befreundeten Zimmerer gefertigt, der sie uns zur Verfügung stellt. Der komplette Erlös geht an den Verein KulturRaum München und die Münchner Tafel.

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Emma Schrauth

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