Kreisjugendring startet Studie im Landkreis München

Was will die Jugend?

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Projektleiterin Blandine Ehrl (links) und der KJR-Vorsitzende Jan Museler.

Pullach – Trautes Heim, Glück allein: Damit sich Jugendliche aus dem Landkreis in ihrer Region auch künftig wohlfühlen, hat der Kreisjugendring (KJR) München-Land hat eine Umfrage gestartet

Sie soll die Grundlage für die künftige Jugendpolitik im Kreis München darstellen: Der Kreisjugendring (KJR) München-Land hat eine Umfrage unter Jugendlichen gestartet. 

Noch bis Sonntag, 31. März, sind die rund 40 000 Zehn- bis 21-Jährige in der Region aufgerufen, anzugeben, was sie an ihrem Wohnort schätzen, was sie sich wünschen und was sie bewegt.

Warum braucht es die Studie?
„Wenn man Jugendlichen ein bedarfsgerechtes Angebot machen will, muss man den Bedarf abfragen“, erklärt Projektleiterin Blandine Ehrl das Ziel. Zwar gibt es jedes Jahr Jugendstudien, diese sind aber oft bundesweit angelegt. „Wir haben gemerkt, dass es Unterschiede zum Kreis München gibt. Bei uns ist Zuzug – nicht Wegzug – ein Thema“, sagt KJR-Vorsitzender Jan Museler. Die Jugendlichen wünschen sich hier zum Beispiel eine öffentliche Querverbindung zwischen Pullach und Grünwald.

Was kommt nach der Umfrage?
Die Ergebnisse werden wissenschaftlich und auch gemeindespezifisch ausgewertet. „Damit können wir unsere jugendpolitischen Forderungen aktualisieren“, sagt Ehrl. Auch für den Kommunalwahlkampf 2020 sollen die Ergebnisse ein Anhaltspunkt sein. Als Wunschzettel für Nachtbusse, Skate­anlagen oder Anderes sei das aber nicht zu verstehen. „Wir wollen ein Bewusstsein dafürschaffen, wie Jugendliche sich einbringen können und ihnen Kanäle aufzuzeigen.“ Dafür wird es ab dem Sommer Workshops für die Jugendlichen geben, bei denen die Wünsche und Umsetzungsmöglichkeiten besprochen werden.

Wie kann man mitmachen?
Der Fragebogen steht unter www.jb19.de zur Verfügung. Für die Teilnahme winken Gewinne wie Erlebnisausflüge, Kino- und Veranstaltungsgutscheine. Am Donnerstag, 28. März, gibt es im Jugendzentrum Waaghäusl in Planegg zudem eine Mitmachaktion zur Umfrage.

Romy Ebert-Adeikis

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