Weg mit den Wahlplakaten?

Tafeln gegen den Wildwuchs

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An nahezu jedem Laternenmast hingen bei den vergangenen Wahlen Plakate.

München – Kunststoffplakate verbieten und zentrale Plakatierflächen einführen: Wofür die Münchner Bezirksausschüsse noch kämpfen (Hallo berichtete) ist in Hohenbrunn Gang und Gäbe

Bürgermeister Stefan Straßmair (links) spricht in Hallo über seine Erfahrungen mit Plakatierwänden.

Offizielle Plakatierflächen – in Hohenbrunn gibt es das bereits. Dort dürfen die Parteien ihre Wahlwerbung nur an Plakatierwänden aufhängen. Bürgermeister Stefan Straßmair berichtet von seinen Erfahrungen.

von Andreas Schwarzbauer

Wie viele Plakate kann jede Partei in Ihrer Gemeinde im Wahlkampf aufhängen?
„Bei der letzten Wahl konnte aufgrund der Menge an zugelassenen Parteien nur ein Plakat je Partei und Standort genehmigt werden. Es wurden 19 große Plakatwände aufgestellt mit je 16 Plakatfeldern.“

Warum wurden die Gemeindetafeln für Wahlplakate eingeführt?
„Um einem Wildwuchs beim Plakatieren vorzubeugen.“

Wie sind die Reaktionen darauf?
„Die Reaktionen der Bürger sind seit vielen Jahren nur positiv. Die örtlichen Parteien finden diese Regelung ebenfalls gut. Bei den Kommunalwahlen bewährt sich die Regelung sehr, hier treten ja fast nur örtliche Parteien an. Bei überörtlichen Wahlen halten sich aber leider viele Parteien nicht daran.“

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