Start der DEL

Red Bull München: Interview mit Patrick Hager und Don Jackson zum Start der Eishockey-Saison

Die Eishockeysaison des EHC startet dieses Jahr ohne Zuschauer.
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Die Eishockeysaison des EHC startet dieses Jahr ohne Zuschauer - aber mit Kapitän Patrick Hager.

Den Magenta-Cup haben die Red Bulls schon an die Isar geholt. Gute Aussichten auf die jetzt startende DEL-Saison. Trainer Don Jackson und Kapitän Patrick Hager über eine Saison, wie es sie noch nie gab. 

Herr Jackson, Herr Hager, Gratulation zum Magenta-Cup. Wie siegessicher sind Sie jetzt für die DEL?
Don Jackson: Durch den Magenta-Cup haben wir uns jetzt schon wie Champions fühlen können. Letztes Jahr haben wir die Saison nicht zum Ende spielen können, also beginnen wir diese so, wie wir aufgehört haben: Wir wollen den Titel wieder nach München holen.
Patrick Hager: Wir sind heiß auf den Saisonstart, man merkt es schon an der Stimmung in der Kabine. Aber die Mannschaften, die den Magenta-Cup nicht gespielt haben, freuen sich bestimmt auch.
Die Teams werden heuer in der Hauptrunde in eine Nord- und Südgruppe eingeteilt. Wäre das auch nach Corona-denkbar?
Jackson: In den kommenden Jahren hoffen wir wieder auf das reguläre System. Die Entscheidung, die Teams in Gruppen einzuteilen, ist momentan gut. Wäre der Spielplan zu voll, könnte man bei Covid-Fällen nicht mehr früh genug reagieren. Außerdem müssen wir weniger reisen, sind fast jeden Abend zuhause.
Wer wird ein besonders harter Gegner in der Gruppe Süd sein?
Hager: Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Mannheim immer der größte Konkurrent war. Schwenningen hat einen guten Magenta-Cup gespielt. Zum Saison­start werden alle Teams aus dem Vollen schöpfen können. Wir lägen gut daran, das nicht zu unterschätzen.
Zumal Spiele wegen der Pandemie ausfallen könnten.
Hager: Grundsätzlich wollen wir jedes Spiel gewinnen. Aber dieses Jahr gibt es kein Spiel, das man leichtsinnig wegschenken kann. Weil du nicht davon ausgehen kannst, dass du zum Beispiel vier Spieltage vor Schluss diese vier Spieltage noch hast.
Wie sehr fehlen Ihnen die Fans?
Jackson: Wir mögen das Bild, das in der Nordkurve steht, aber diese Fans sind ja nicht lebendig, sie sind gezeichnet. Wir vermissen die echten Fans. So richtig.
Hager: Es wird dieses Jahr eine große Herausforderung, emotional Woche für Woche dort zu landen, wo die Einflüsse von außen einem sonst hinzukommen helfen. Wenn du bei uns im Stadion die Wand hinter dir hast, bringt dich das nach vorne, auch wenn die Beine mal schwer sind.

Die ersten Heimspiele der Red Bulls

Augsburger Panther, Sonntag, 20. Dezember, 14.30 Uhr

Nürnberg Ice Tigers, Montag, 28. Dezember, 20.30 Uhr

ERC Ingolstadt, Freitag, 8. Januar, 18.30 Uhr

(alle ohne Zuschauer)

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