Cathy Hummels im Gespräch mit Hallo München

Cathy Hummels im Interview: Wie sie zwischen Reality-TV und Kindererziehung zu sich selbst fand 

Cathy Hummels
+
Cathy Hummels: „Ich weiß heute, was ich will und wer ich bin und stehe mehr zu mir denn je zuvor.“
  • Marie-Julie Hlawica
    VonMarie-Julie Hlawica
    schließen

Cathy Hummels ist Moderatorin, Autorin, Influencerin und Mama. In Hallo spricht sie über ihre Arbeit, Träume, Lampenfieber und über gemeinsame Rituale mit ihrem Sohn.

Als Spielerfrau lebt die 33-Jährige mit vielen Klischees. Dabei ist sie Unternehmerin, entwirft Mode, ist als Influencerin und Buchautorin erfolgreich, moderiert eine Reality-Show und kümmert sich liebevoll um Sohn Ludwig (3). Welche Rituale die beiden haben und wo in München sie besondere Glücksmomente verspürt, verrät sie hier.

Frau Hummels, „Kampf der Realitystars“ – auf welchen Teilnehmer freuen Sie sich besonders?

Ich freue mich auf alle Kandidaten: 25 tolle Teilnehmer. Ich finde es schwierig, jemand rauszupicken, weil die alle cool sind.

Warum gerade diese Show – immerhin schon in der zweiten Staffel?

Es ist eine grandiose Show! Ich mag Reality, es ist Prime Time, es ist Unterhaltung für die Zuschauer und ich darf die Show moderieren. Das ist natürlich auch ein tolles Kompliment für mich und für meine Leistung. Kurz: Es macht mir Spaß!

Angst vor Kritik? Besonders, nachdem ein Reality-Format vor kurzem wegen diskriminierenden Szenen aus dem TV gestrichen wurde?

Nein, da habe ich keine Sorge, was „Kampf der Reality­stars“ betrifft. Wir achten darauf, niemanden bloßzustellen, dass keiner diskriminiert oder gemobbt wird. Das ist auch mir enorm wichtig. Der Sender hat außerdem auch die Kampagne gegen Hass im Netz ins Leben gerufen und engagiert sich sehr, um Shitstorms einzudämmen.

Sie sind jung, haben eine TV-Karriere vor sich: Träumen Sie von einer „Traumrolle“?

In erster Linie möchte ich weiter moderieren, den Zuschauern ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Natürlich wäre auch das Traumschiff was für mich.

Sie sind Medienprofi: Haben Sie noch Lampenfieber?

Lampenfieber ist wichtig, das gehört dazu, da wird Adrenalin ausgeschüttet, wie beim Wettkampf. Man ist konzentrierter, fokussierter, um Informationen im Kopf abspeichern und richtig abrufen zu können.

Trafen sich über den Dächern der Stadt: Cathy Hummels und Hallo-Redakteurin Marie-Julie Hlawica.

Negative Reaktionen der Zuschauer und Follower – wie kommen Sie damit klar?

Ich habe ja ein Buch geschrieben – Mein Umweg zum Glück. Ich hatte tiefe Punkte, Depressionen, das ganze Drumrum. Wenn mich das nicht weggekickt hat, dann wird mich das auch nicht wegkicken.

Mancher hat ein gewisses Bild von Ihnen, zwischen Schönheitsschlaf und Manicure...

Hatte. Das Bild von mir hat sich korrigiert – durch Selbstfindung. Ich weiß heute, was ich will und wer ich bin und ich stehe mehr zu mir denn je zuvor. Das sehen die Leute – und das ist wichtig.

Wie viele Stunden hat ihr Tag?

Viele, viele Stunden! Ich stehe um 6.30 Uhr auf, entweder von Ludwig oder vom Wecker geweckt. Und ich gehe meist um 23.30 Uhr ins Bett.

Gibt es denn zwischendurch mal einen Powernap?

Nein (lacht). Dafür ist keine Zeit. Wenn Ludwig im Kindergarten ist, arbeite ich bis 16 Uhr oder kürzer – dann hole ich ihn ab. Nachdem er im Bett ist, arbeite ich manchmal nochmal.

Gibt es ein gemeinsames Ritual?

Wir hören sehr viel Benjamin Blümchen oder Sam, der Feuerwehrmann. Beide bewundert er sehr! Vielleicht wird er mal Feuerwehrmann.

Welcher ist denn Münchens schönster Kinderspielplatz?

Da fallen mir mehrere ein: Am St. Anna Platz, am Kufsteiner Platz, an der Schreiner Straße, der ist komplett neu angelegt. Ich mag Spielplätze, die sauber sind. Ludwig mag Sand, will klettern und rutschen! Den am Chinesischen Turm mag ich auch gern – da bin ich auch ein paarmal gerutscht (lacht).

Ihre romantischen Plätze in München?

Die Isar entlang, besonders die Maximilians-Auen, unterhalb vom Lehel und dem Prinzregentenplatz.

Wenn Sie was Besonderes mit Ihrer Familie in München machen wollten, dann...

Ist es doch, wenn man viel Zeit gemeinsam verbringt! Es muss nicht immer was Spektakuläres sein. Ob mit der Familie und Freunden in unserem Garten, auf dem Spielplatz mit Ludwig, bei meinen Eltern in Unterschleißheim.

Können Sie noch „unbehelligt“ durch München laufen?

Ich werde schon angesprochen, aber da bin ich ganz entspannt.

Wo sind Sie in 20 Jahren?

Ich sehe mich im Jetzt. Ich bin glücklich und wenn ich noch 20 Jahre gesund lebe, bin ich dankbar!

Verlosung

Gewinnen Sie Cathy Hummels Biografie „Mein Umweg zum Glück“ ‒ Hallo verlost 4 Exemplare

ZUR PERSON

In Dachau am 31. Januar 1988 als Catherine Fischer geboren ist sie ihren Fans als Cathy bekannt – den Spitznamen bekam sie als Kind von ihrem Bruder. 2007 lernt sie in München den Fußballer Mats Hummels kennen und lieben, heiratet ihn 2015 – wollte im Interview allerdings nicht über Fußball sprechen.

Ihr Studium schließt sie als Betriebswirtin ab, lebt heute beruflich selbständig – mit rund 600 000 Followern – als Influencerin und Moderatorin mit Mann und Söhnchen Ludwig im Münchner Osten. Vor kurzem hat die Familie tierischen Nachwuchs bekommen: Pudelmädchen Moon ist mit ins Haus eingezogen.

Typisch Mann, typisch Frau (6): Die Diagnose Parkinson trifft fast doppelt so oft Männer

Auch interessant:

Meistgelesen

Zuhause auf Zeit: Jutta Speidel eröffnet neues Horizont-Haus im Domagkpark
INTERVIEWS
Zuhause auf Zeit: Jutta Speidel eröffnet neues Horizont-Haus im Domagkpark
Zuhause auf Zeit: Jutta Speidel eröffnet neues Horizont-Haus im Domagkpark
Das Leben im Seniorenheim in Corona-Zeiten – Schauspielerin Jutta Kammann spricht darüber mit Hallo
INTERVIEWS
Das Leben im Seniorenheim in Corona-Zeiten – Schauspielerin Jutta Kammann spricht darüber mit Hallo
Das Leben im Seniorenheim in Corona-Zeiten – Schauspielerin Jutta Kammann spricht darüber mit Hallo
Gleichstellung: So ist die Situation in München – Mädchenkonferenz beleuchtet Defizite
INTERVIEWS
Gleichstellung: So ist die Situation in München – Mädchenkonferenz beleuchtet Defizite
Gleichstellung: So ist die Situation in München – Mädchenkonferenz beleuchtet Defizite
Konstantin Wecker: „Denen geht es nicht um Freiheit für alle“
INTERVIEWS
Konstantin Wecker: „Denen geht es nicht um Freiheit für alle“
Konstantin Wecker: „Denen geht es nicht um Freiheit für alle“

Kommentare