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Besser als die Stones

Wolfgang Niedecken: „Ans Aufhören denke ich noch lange nicht“

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Dieser Mann steht zu seinem Dialekt: Wolfgang Niedecken.

Er singt auf Kölsch und das erfolgreich außerhalb der Stadt: Warum Wolfgang Niedecken das Bundesjazzorchester als Ersatz für Mick Jagger sieht, erklärt er im Hallo-Interview. 

Er hat Kölschrock erfolgreich über die Grenzen der Stadt getragen: Nun präsentiert Wolfgang Niedecken seine alten BAP-Hits, aber auch Solonummern im neuen Gewand – an der Seite des Bundesjazzorchesters. Warum das für ihn die U21 der Musik ist, was er nicht beherrscht und wie es um sein Bairisch steht, verrät der 68-Jährige im Hallo-Interview. von Benedikt Strobach

Autor, Künstler, Musiker – Was können Sie denn nicht, Herr Niedecken?
Alles mit Zahlen, ich bin quasi Zahlenlegastheniker. Egal, ob Mathematik oder Telefonnummer, da geht gar nichts bei mir. Ich bin persönlich auch in Sachen Technik nicht der Beste. Wenn es meine Frau und die Töchter nicht gäbe, würde ich vermutlich meine Nachrichten trommeln wie ein Steinzeitmensch.

Verbringen Sie mit der Familie denn auch mal Zeit im Süden?
Ja natürlich. Meine Frau kommt ja aus Niederbayern, die hab ich quasi dort raus entführt. Auch nach München komme ich gern. Ich bin ein totaler Museumsmensch, gehe gern ins Deutsche Museum oder schaue mir die Pinakotheken an. Auch bin ich im Sommer mit der Familie häufig im Englischen Garten unterwegs.

„Es heißt Fleischpflanzerl und nicht Frikadelle“

Wie gut steht es denn um Ihr Bairisch?
Das ist eigentlich ganz gut, ich verstehe so ziemlich alles. Pilze werden innerhalb der Familie beispielsweise auch „Schwammerl“ genannt und es heißt auch „Fleischpflanzerl“ und nicht Frikadelle.

Hand aufs Herz: Wo schmeckt das Bier besser?
Da kann ich mich galant aus der Schlinge ziehen: Ich bin eher Weintrinker. Natürlich sage ich auch zu einem Bier nicht nein, gerade beim Fußball, da passt Wein einfach nicht. Aber zu viel davon trinke ich nicht, man muss ja auch auf die Bikinifigur achten.

Zur Musik: Mit wem würden Sie denn unbedingt einmal spielen wollen?
Ich würde natürlich gerne einmal mit den Rolling Stones „Sympathy for the Devil“ spielen, was natürlich unrealistisch ist. Man sollte lieber im Hier und Jetzt leben.

Also dann eher mit dem Bundesjazzorchester?
Auf jeden Fall, ja. Die Jungs und Mädels vom Bujazzo sind extrem gute Musiker, das weiß ich von früheren gemeinsamen Auftritten. Man kann sie quasi als U21 der Musik betrachten, sie sind jung und extrem motiviert. Ich freue mich sehr auf den Auftritt!

Kommt manchmal Melancholie auf, wenn man alte Songs neu interpretiert hört?
Nein, Nostalgie ist ja das Schwelgen in und das Vermissen der Vergangenheit. Ich lebe gern in der Gegenwart.

„Wir nehmen seit 40 Jahren nicht auf Hochdeutsch auf“

Sie haben neben diesem Auftritt auch die Tourtermine mit BAP. Wie ist es, beides unter einen Hut zu bekommen?
Es schult auf jeden Fall die Flexibilität. Ich habe neben der Tour ja nicht nur diesen Soloauftritt dazu. Der Schlüssel ist die Vorbereitung auf die jeweiligen Termine. Ist die gut, wird auch der Auftritt gut verlaufen.

Ist es manchmal notwendig, Songs auf Hochdeutsch aufzunehmen?
Das haben wir über 40 Jahre nicht gemacht. Es ist eine Wohlfühlsache. Wenn ich merke, dass sich da etwas auf Kölsch nicht gut anhört, dann probiere ich es eben auf Hochdeutsch, beziehungsweise Millowitsch-Kölsch aus.

Ihre Tour neigt sich dem Ende zu. Freuen Sie sich auf die Sommerpause?
Ehrlich gesagt, nein. Solche Auftritte wie mit dem Bujazzo und vor allem Auftritte mit BAP machen wahnsinnig viel Spaß. Wir sind bereits ein eingeschworenes Team, haben eine tolle Zeit miteinander, auf und neben der Bühne.

BAP forever sozusagen?
Am liebsten bleibe ich Musiker, bis mich da oben wer holt. Ans Aufhören denke ich noch lange nicht.

Wolfgang Niedecken

Dienstag, 16. Juli, Philharmonie im Gasteig, Rosenheimer Straße 5, Beginn: 20 Uhr, Karten zwischen 57,80 und 86,50 Euro unter Telefon 54 81 81 81

Verlosung

Hallo München verlost 5x2 Karten.
Teilnahmeschluss ist am 15. Juli um 12 Uhr. 

Das Gewinnspiel ist beendet.
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