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Carmen Paul im Gespräch mit Hallo München

Die Zukunft – kein Spiel!

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Nachhaltigkeit ist vielschichtig und nicht immer leicht zu definieren.

Definition: Die Münchener Initiative Nachhaltigkeit (MIN) erklärt, worum es geht und wieso Nachhaltigkeit so schwer zu greifen ist.

Die Politologin Carmen Paul ist Geschäftsführerin der BürgerStiftung München und eine Sprecherin der Münchner Initiative Nachhaltigkeit (MIN), die sich 2016 gegründet hat, nachdem OB Dieter Reiter die Resolution „Agenda 2030“ unterschrieb. In Hallo erklärt sie, warum Nachhaltigkeit so schwer zu greifen ist.

Carmen Paul ist Geschäftsführerin der BürgerStiftung München (MIN)

Frau Paul, Nachhaltigkeit ist ein sehr schwammiger Begriff. Können Sie ihn für uns definieren?
Der Begriff ist vielschichtig und umfassend. Man könnte sagen, er bezeichnet, was standhält, was auf Dauer angelegt ist. Und das heißt: gegen den ökologischen, ökonomischen und sozialen Zusammenbruch gefeit ist.

Es geht also nicht nur um Klimawandel?
Konkret geht es um die Umsetzung der 2015 von den Vereinten Nationen beschlossenen 17 Nachhaltigkeitsziele der „Agenda 2030“, der sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs).

Darunter sind genannt: keine Armut, Gesundheit, hochwertige Bildung, saubere Energie, menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, nachhaltiger Konsum, Klimaschutz. Eine große Bandbreite...
Ja, aber genau darum geht es. Man muss die Nachhaltigkeitsziele zusammenhängend betrachten. Wohnen kann in München ein Armutsrisiko sein. Um eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen, müssen alle Themen wie hohe Emissionen, explodierende Mieten, Staus, überfüllte Bahnen, soziale Spaltung, Kinderarmut, etc. zusammen gedacht werden.

Können Sie kurz Ihre Arbeit beschreiben?
Wir haben Anfang 2019 den 1.  Münchner Nachhaltigkeitskongress „Sustain“ veranstaltet. Dort haben wir die wichtigsten Ziele für München herausgearbeitet und acht Arbeitsgruppen, die wir Manufakturen nennen, gegründet, zum Beispiel eine für Mobilität und Verkehr, eine für Bodenpolitik/Wohnen/Mieten. Dort erarbeiten Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft Vorschläge und Projekte.

Und wie geht es dann weiter?
Die Organisatoren von MIN sind in Gesprächen mit Vertretern der Stadt und auch mit dem Oberbürgermeister. In einem nächsten Schritt gilt es, gemeinsam zu überlegen, wie die Münchner in die Planung und Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie eingebunden werden können.

Wie kann ich mich als Bürger denn einbringen?
Jeder, der möchte, kann sich bei uns melden und je nach Interesse vermitteln wir die richtige Manufaktur. Die Treffen sind öffentlich und bei uns auf der Website www.m-i-n.net einsehbar. M. Kowitz

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