Jetzt erst recht: Der EHC auf dem Weg zum 4. Titel

Maxi Daubner: „Wir geben jetzt doppelt Gas“

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Maxi Daubner, Münchens Youngstar, im Hallo-Interview.

Der Endspurt in der Hauptrunde der DEL ist eingeleitet. Stürmer Maximilian Daubner spricht im Hallo - Interview über Enttäuschung, Urlaub und Derbys

Nach dem verlorenen Finale in der Königsklasse müssen sich die Jungs, rund um Trainer Don Jackson, schnell wieder sammeln. Einige harte Spiele warten bereits: Heute Abend das Spiel gegen Nürnberg und am 24. Februar kommt es zum Derby gegen Ingolstadt. Der Kampf um den vierten Meistertitel ist also eröffnet. Maxi Daubner durfte, als Youngstar, im CHL-Finale für den EHC Red Bull München antreten und hat, trotz Niederlage, eine starke sportliche Leistung erbracht. In Hallo spricht er über das Gefühl im CHL-Finale gespielt zu haben und wie es ihm im vier Grad kalten Wasser mit Kollege Franky Mauer erging. von Stephanie Estermaier

Das Hallo-Interview mit Maxi Daubner

Herr Daubner, Glückwunsch zum 2. Platz in der Champions League. Können Sie sich schon freuen, oder überwiegt noch die Enttäuschung?
Im ersten Moment ist man natürlich schon enttäuscht. Aber jetzt sind wir mittlerweile sehr stolz. Immerhin sind wir die erste deutsche Mannschaft, die überhaupt im Finale stand.

Wie war das Gefühl, als sagen wir noch Youngstar, in einem Champions League Finale mitzuspielen?
Für mich war es ein absolutes Karriere-Highlight. Vielleicht kommt so eine tolle, einzigartige Chance nie wieder – was man natürlich nicht hoffen will. Es war einfach sehr schön.

Sie hatten alle danach eine Woche frei. Genießt man die Auszeit oder ist man trotzdem auf dem Eis oder trainiert?
Man trainiert trotzdem privat wenigsten ein bisserl, ein bisschen Krafttraining und ich war mit dem Bike unterwegs. Außerdem war ich bei meiner Familie. Und da genießt man dann schon die freie Zeit.

Nun zu Ihnen persönlich, Sie waren auf der Red Bull Academy: Wie war es dort?
Es war wirklich sehr gut. Der Tag ist perfekt geplant: Frühstück-, Mittag- und Abendessen. Vormittags macht man meist Krafttraining und ab 14 Uhr geht´s dann aufs Eis. Abends ist man dann oft richtig platt.

„München hat wirklich super Fans“

Jetzt spielen Sie schon eine Weile beim EHC Red Bull München. Wie ist es, für den Deutschen Meister zu spielen?
Es ist für mich eine große Ehre. Man muss aber natürlich schon jeden Tag sein Bestes geben und sich jeden Tag auch im Training aufs Neue beweisen. Es ist einfach ein Topteam und das merkt man jeden Tag aufs Neue.

Sie haben eine Föderlizenz, spielen auch für Riessersee: Wie sind die Unterschiede in der Spielweise zwischen der Oberliga und der DEL?
Man merkt die Unterscheide schon deutlich: Vor allem die Geschwindigkeit, das körperliche Spiel und auch taktisch ist die DEL einfach deutlich besser beziehungsweise sagen wir strukturierter.

Jetzt erst das Derby gegen Nürnberg, dann gegen Ingolstadt. Ist ein Derby immer ein besonderes Spiel?
Ein Derby ist immer ein ganz besonderes Spiel. Vor allem machen es die Fans immer besonders. Beim Derby merkt man besonders, dass die Fans nochmal mehr Gas geben, als sie es eh schon immer tun. München hat wirklich super Fans.

Hallo verlost Tickets für das Bayern-Derby gegen Ingolstadt.

Sie waren bei einem Sponsorentermin in der 4 Grad kalten Badewanne und wurden von Franky Mauer interviewt. Wie war das Badevergnügen?
Ich mag kaltes Wasser wirklich überhaupt nicht. Für mich war es also wirklich eine riesen große Überwindung. Aber für den Spaß macht man natürlich (fast) alles.

Was sind Ihre sportlichen Ziele? Irgendwann die NHL?
Natürlich hätte ich Lust auf die NHL. Aber ich fokussiere mich jetzt erstmal komplett auf die DEL. Ich möchte in der DEL Fuß fassen und dann schauen, dass ich genau weiß wie alles geht. Für mich bedeutet das jeden Tag sehr harte Arbeit. Die NHL ist, wenn überhaupt, erst in der Zukunft ein Thema.

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