Interview und Verlosung

Elyas M‘Barek im Gespräch mit Hallo München

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München: In seinem neuesten Kinofilm kümmert sich der „Fack Ju Göhte“-Star um einen todkranken Jungen. Im Hallo -Interview verrät Elyas M’Barek, wie sehr ihm diese Thematik ans Herz geht.

Nach Zeki kommt Lenny: Im Kinofilm „Dieses bescheuerte Herz“ trifft der Fack-Ju-Göthe-Star als Lebemann auf einen herzkranken Jungen. Was er an seiner Geburtsstadt München schätzt, wie er Weihnachten feiert und warum man von ihm keine abenteuerlichen Fahrmanöver sehen wird, verrät der 35-Jährige im Hallo-Interview. von Sabina Kläsener

Herr M’Barek, in „Dieses bescheuerte Herz“ spielen Sie Lenny, der sich für einen Lebenskünstler hält, bis der Herzkranke David ihm zeigt, worauf es im Leben ankommt. Was hat Sie an der Rolle gereizt?

Ich fand an der Geschichte schön, dass zwei so verschiedene Menschen das Leben des anderen so verändern.

Es ist unsicher, ob David seinen nächsten Geburtstag noch erlebt. Was würden Sie tun, wenn das Ihre Prognose wäre?

Das kann ich nicht beantworten. Ich finde, darauf kann man keine Antwort geben, wenn man selbst nicht in der Situation ist. Dafür ist es eine zu ernste Frage.

Lenny versenkt im Film einen Audi R8 unfreiwillig im Swimmingpool. Sie fahren privat einen Porsche 911 Turbo S. Lädt so ein Sportwagen zu abenteuerlichen Fahrmanövern ein?

Ich fahre in erster Linie Fahrrad. Ohne Helm – das ist das Einzige, was ich mir vorwerfen kann. Sonst achte ich immer auf die Straßenverkehrsordnung. Mit dem Fahrrad kommt man in München eh am schnellsten von A nach B.   

„Dieses bescheuerte Herz“ wurde in München gedreht. Sie sind gebürtiger Münchner, leben hier. Was mögen Sie an München besonders?

München ist meine Heimat und es ist immer schön, daheim zu sein. Hier hat man viele Möglichkeiten. Man ist schnell in der Natur. Die Stadt ist vielseitig. Ich mag die Biergärten, die Isar, das Oktoberfest – kurz: München ist meine Heimat.

Es heißt, Sie würden mit Ihrer aktuellen Rolle eine neue Seite von sich zeigen.

Ich zeige nicht was ganz anderes als sonst. Ich habe auch schon andere Rollen gespielt, bin gerade auch mit Paddington im Kino. Die Rolle in „Dieses bescheuerte Herz“ hat vermutlich nicht so viel mit Zeki Müller gemein. Aber eigentlich spiele ich immer einzigartige Rollen. Das ist der Reiz des Berufs.

Sie gelten als Vorbild für die Jugend und das obwohl Ihre Figuren keine Musterknaben sind. Woran liegt das?

Meine Figuren sind zwar keine Musterknaben, aber sie machen eine Reise, an deren Ende sie das Gute in ihnen zeigen. Ich glaube, das nehmen sich viele zum Vorbild. Das berührt auch viele. Aber ich spiele Rollen nicht, um ein Vorbild zu sein.

Genau davon profitieren Sie andererseits, wenn Sie beispielsweise vor der Bundestagswahl zum Wählen aufrufen. Für was würden Sie noch Ihren Namen einsetzen?

Das kommt drauf an. In dem Moment fand ich es wichtig, die Reichweite von Fack Ju Göhte zu nutzen.

Der Film erscheint kurz vor Weihnachten. Wie feiern Sie dieses Fest?

Ich werde im Kreise der Familie feiern. Und ich treffe mich mit Freunden.

Haben Sie schon Pläne für 2018?

Ich mach jetzt erst mal etwas Urlaub. Und dann überlege ich, worauf ich als nächstes Lust habe. Das wird man sehen, sobald es soweit ist (lacht).

Zur Person

Österreicher mit tunesischen Wurzeln in München geboren: Diese interessante Mischung vereint Schauspieler Elyas M’Barek. Am 29. Mai 1982 kam er als ältester Sohn eines tunesischen Programmierers und einer österreichischen Krankenschwester auf die Welt und wuchs in Sendling auf.
„Mädchen, Mädchen“ sollte sein erster größerer Film werden – doch er hatte Pech: In der finalen Fassung des Films wurde er herausgeschnitten. Bekannt wurde er durch Fernsehserien wie „Türkisch für Anfänger“ und „Doctor’s Diary“, bevor er 2013 mit Fack Ju Göthe die Kinoleinwände eroberte.
Seine Markenzeichen: das charmante Lächeln und immer für einen frechen Spruch gut. Privat betreibt er seit über zwei Jahren gemeinsam mit zwei Partnern die Bar Paisano in München.

Verlosung

Wir laden 140 Leser in "Dieses bescheuerte Herz" ein!
Teilnahmeschluss: 14. Dezember

Das pralle Leben als Medizin: Pünktlich zu Weihnachten startet am 21. Dezember die gefühlvolle Komödie „Dieses bescheuerte Herz“ im Kino – mit Elyas M’Barek als Lebemann Lenny in der Hauptrolle. Jede Nacht feiern und das Geld vom Vater verprassen: Mit diesem Lebenstil soll für Lenny Schluss sein. Um endlich was aus seinem Leben zu machen, soll sich Lenny um den 15-jährigen David kümmern, der seit der Geburt herzkrank ist. Niemand kann sagen, ob er seinen nächsten Geburtstag noch erlebt. Doch als Lenny vor seiner Tür steht, ändert sich alles.
Hallo München und der Mathäser Filmpalast, Bayerstraße 3-5, verlosen 140 Karten für „Dieses bescheuerte Herz“ am 30. Dezember (10.30 Uhr).

Das Gewinnspiel ist beendet.
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