Der will nur spielen

Über die Chancen des EHC Red Bull München ‒ Verteidiger Maxi Daubner im Hallo-Interview

EHC-Verteidiger Maxi Daubner im Hallo-Interview.
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EHC-Verteidiger Maxi Daubner im Hallo-Interview.
  • Marco Litzlbauer
    VonMarco Litzlbauer
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Maxi Daubner ist Verteidiger bei EHC Red Bull München. Ob er sich eher als Stürmer sieht, von wem er sich Ratschläge holt und wie die Chance in der Champions League stehen...

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Stürmender Verteidiger, oder verteidigender Stürmer? Maxi Daubner (24), die Nummer 70 des EHC Red Bull München, über seine aktuelle Rolle, enge Spielpläne und seine Taktik gegen Adventsspeck.

Herr Daubner, zuletzt wurden viele Spiele am Ende nochmal eng...

Wir kommen eigentlich immer cool aus der Kabine, spielen die ersten beiden Drittel gut. Im letzten Drittel brechen wir derzeit oft ein, da müssen wir konstanter werden. Das kostet uns zu oft Punkte.

Woran liegt das? Konzentration? Kondition?

Wir sind alle fit, daran liegt es nicht. Es sind meist Dinge, die wir selber beeinflussen können. Wir spielen die Scheibe nicht mehr tief, fangen uns zu viele Konter. Wir müssen die einfachen Sachen wieder besser machen.

Sie selbst wurden eingangs der Saison als Stürmer geführt, mittlerweile als Verteidiger. Wie sehen Sie sich?

Seit dieser Saison sehe ich mich schon ganz klar als Verteidiger.

Holt man sich da ab und an Ratschläge von Yannic Seidenberg? Der hat ja auch erfolgreich zum Verteidiger umgeschult…

Klar! Ich spreche viel mit Seidi – aber auch mit den anderen Verteidigern. Ihre Tipps machen mich besser.

Am Dienstag geht’s auswärts im Champions League Viertelfinale gegen den finnischen Meister. Wie stehen die Chancen?

Sehr gut. Wenn wir versuchen, unser Spiel zu spielen und dem Gegner keine Möglichkeit geben, seines zu spielen.

Wie sehr schmerzen da die geringen Zuschauerzahlen aufgrund der aktuellen Corona-Auflagen?

Na klar ist das bitter für uns – und die Zuschauer. Die Atmosphäre einer vollen Halle geht bei Heimspielen schon ab. Aber letztes Jahr die leeren Ränge waren noch schlimmer.

Wie schaut es aktuell im Kader aus? Alle gesund?

Toi, toi, toi. Seit dem größeren Ausbruch damals sind bei uns alle fit.

Am Sonntag empfangen die Red Bulls dann Köln. Das erste Heimspiel war mit 6:4 spektakulär. Wird es wieder ein Torfestival?

Ich hoffe, dass wir unsere Tore machen und hinten soll eigentlich immer die Null stehen. Aber wenn dann vorne viele Tore fallen, ist ein Gegentor leichter zu verschmerzen.

Hallo verlost Karten für das Heimspiel gegen Köln.

Zuletzt hatten Sie aufgrund von Nachholspielen einen noch engeren Spielplan als ohnehin schon um die Jahreszeit.

Genau dafür trainieren wir im Sommer. Vor Weihnachten ist es immer viel, das sind wir gewöhnt. Und ganz ehrlich: Wir spielen lieber als wir trainieren (lacht).

Sind Sie jemand, der im Advent aufpassen muss, nicht zu viele Platzerl zu naschen?

Wenn etwas da ist, dann esse ich es schon gerne, ja. Deshalb trag ich mir das Zeug gar nicht erst heim und geh im Supermarkt dran vorbei.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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