Vereine: Der „HC Wacker“ aus dem Münchner Süden

Vom Rad zum Rasen

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Unter dem Motto „Wir sind wacker“, geben die Vereinsmitglieder auf dem Feld alles.

„Hockey und Tennis wirken dem Trend der Individualisierung im Sport entgegen“ – Beim „HC Wacker“ wird der Mannschaftsgedanke groß geschrieben – Das merkt man auf und neben dem Feld

„München vereint“: So lautet die Vereinsserie, die in loser Reihenfolge in der Samstags­ausgabe von Hallo München erscheint.

Björn-Alexander Schmidt, stellvertretender Vorsitzender des HC Wacker, ist seit rund 20 Jahren im Verein aktiv.

„Hockey und Tennis passen von der Mentalität her gut zusammen“, erklärt Björn-Alexander Schmidt. Der stellvertretende Vorsitzende des HC Wacker ist seit fast 20 Jahren beim Verein und spielte selber Hockey. Die Anfänge des Vereins lagen aber woanders: 1890 wurde der Radclub „Monachia“ gegründet, der auf Radsport und Radpolo spezialisiert war. 1908 entstand eine Fußball-Abteilung, drei Jahre später die Hockey-Abteilung. Dann kam es zur Spaltung: Seit 1931 war der HC Wacker ein reiner Hockey-Verein – bis 1966 endlich die passende Partner-Sportart gefunden war: Tennis.

1911 wurde der „HC Wacker“ gegründet. Heute zählt er 793 Mitglieder.

Rund zwei Drittel der Mitglieder spielen Hockey und das ambitioniert. „Bei uns liegt der Fokus nicht auf der dritten Halbzeit an der Theke.“ Die Herren spielen in der 1. Regionalliga, aber auch die Tennis-Herren spielen hochklassig. Ein Highlight des Jahres ist das viertägige Hockey-Camp. Auf dem Vereinsgelände an der Demleitnerstraße wird gecampt, Hockey gespielt aber auch gemeinsam etwas unternommen. „Die Fahrradtour zum Schwimmbad in Pullach ist besonders beliebt.“ 

Eins ist dabei wichtig: Kinder für den Mannschaftsgedanken zu begeistern. „Hockey und Tennis wirken dem Trend der Individualisierung im Sport entgegen.“ Statt alleine ins Fitnessstudio zu gehen, sei man so einer Mannschaft verpflichtet. 

S. Kläsener

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