Luise-Kieselbach-Platz

Weiterfahren erlaubt?  

Verworrene Situation am Luise-Kieselbach-Platz.
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Verworrene Situation am Luise-Kieselbach-Platz.

Die Infrastruktur für Radler wird aktuell massiv ausgebaut. Gefährliche Situationen lauern aber oft im Bestand: Die neue Hallo-Serie räumt mit Verkehrs-Unklarheiten auf.

München – Ein erfolgreicher Radentscheid mit mehr als 160 000 Unterschriften, Fahrradstraßen und Radschnellwege: Aktuell kommt München seinem selbstgesteckten Ziel, Fahrrad-Hauptstadt zu werden, deutlich näher. Theoretisch. 

Der Alltag sieht für Radfahrer oft anders aus: Zoff mit Fußgängern, beinahe täglich Unfälle mit Lastwagen und unklare Beschilderungen sorgen für Frust und teils schwere Verletzungen. Diesen Gefahren und Unklarheiten des Alltags – und wie sie künftig entschärft werden könnten – widmet sich die neue Hallo-Serie mit konkreten Beispielen aus unserer Stadt.

Janet Giannone aus Sendling: „Am Luise-Kiesselbach-Platz ist die Situation für Radfahrer verworren: Ich darf die Straße laut der neuen Signal-Markierung noch entgegen der Fahrt- richtung queren – doch dann geht es für mich nicht weiter.“

Andreas Groh, Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs: „Die Verkehrsführung am Luise-Kiesselbach-Platz erlaubt mit den Zweirichtungsradwegen an der Kreuzung dort auch im Uhrzeigersinn zu fahren. 

Das ist hier tatsächlich hilfreich, wenn man dann weiter in die Waldfriedhofstraße will, also in der auf dem Foto dargestellten Perspektive nach links abbiegen will.“ 

Diskutieren Sie mit!

Stoßen auch Sie als Radfahrer im Münchner Verkehrs-Alltag auf fehlende Beschilderung, unklare Wegführungen oder andere Probleme? Dann schreiben Sie eine E-Mail an redaktion@hallo-muenchen.de. 

Wir sorgen zusammen mit Experten für Aufklärung oder haken bei der Stadt nach, ob Besserung in Sicht ist.

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Ihr Viertel ist nicht dabei? Eine große Auswahl weiterer Lokalthemen finden Sie in unserer Übersicht.

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