Münchner Sportchampions (5): Karatekämpferin Michaela Rein im Portrait

Karatekämpferin Michaela Rein im Portrait – Künstlerin auf der Matte

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Die 29-Jährige reizt der Wettkampf Frau gegen Frau. Auch international ist Michaela Rein erfolgreich. Bei den Weltmeisterschaften landete sie schon auf Platz 3 und 2013 wurde sie mit dem deutschen Team Europameisterin.

Thomas Müller und seine Teamkollegen vom FC Bayern kennt jeder. Wie sieht es aber mit den Meistern anderer Sportarten aus? Hallo stellt einige von ihnen in einer Serie vor.

München – Geschickt wehrt Michaela Rein den Schlag ihres Gegners ab, packt ihn und schleudert ihn herum. Ihr Knie saust in Richtung seines Bauchs. Kurz vorher stoppt sie ab. 

Denn bei Karate geht es nicht darum, den Gegner k.o. zu schlagen, sondern mit einer möglichst sauberen Technik zu kämpfen. „Wenn der andere blutet, kann man sogar disqualifiziert werden“, erklärt Rein. 

Die 29-jährige Pasingerin ist die beste Karatekämpferin Deutschlands. Für den SV 1880 München konnte sie heuer zum 2. Mal nach 2016 den deutschen Meistertitel gewinnen. Das nächste Ziel: der Weltmeister-Titel 2020. 

Auch international ist Michaela Rein erfolgreich. Bei den Weltmeisterschaften landete sie schon auf Platz 3 und 2013 wurde sie mit dem deutschen Team Europameisterin.

Die größten Konkurrentinnen sind dann die Japanerinnen. Während Rein eigentlich Lehrerin ist und erst nach der Arbeit trainiert, sind die Asiatinnen Profis. Viermal die Woche übt sie dafür die verschiedenen Schlag- und Trittkombinationen. 

Allerdings sei Karate nicht nur Kampf: „Auch das Miteinander und der Respekt vor dem Gegner sind wichtig. Außerdem ist es eine Kampfkunst.“ Neben dem „Kumite“, dem Kampf gegen einen Kontrahenten, gibt es auch das sogenannte „Kata“. „Es ist eine Art Kür, bei der man eine Choreografie macht und Punktrichter die Technik bewerten“, erklärt sie.

A. Schwarzbauer

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