Sie werfen jeden auf die Matte

Münchner Judo-Kämpferinnen erzielen ersten Platz der deutschen Meisterschaften

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Stolz präsentieren die Judokas (von links) Elisabeth Pflugbeil aus Perlach, Samira Bock aus Olching und Bettina Bauer aus Krailling ihre Meisterpokale.

Fünfmal in der Woche Training. Super ehrgeizig und erfolgreich sind die Münchner Sportchampions: Judokas Samira Bock, Bettina Bauer und Elisabeth Pflugbeil. Hallo hat sie besucht...

Hadern – Die Olympischen Spiele sind der ganz große Traum von Elisabeth Pflugbeil, Samira Bock und Bettina Bauer. Die drei 16-Jährigen sind in ihren Gewichtsklassen – bis 70 Kilo, bis 57 Kilo und bis 52 Kilo – derzeit die besten Judo-Kämpferinnen Deutschlands. 

Für den TSV Großhadern erkämpften sie bei den diesjährigen deutschen Meisterschaften jeweils den ersten Platz. Und auch international feierten sie einige Erfolge. 

Zuletzt konnte Pflugbeil bei der Weltmeisterschaft in Kasachstan die Bronze-Medaille gewinnen. „Wir sind alle drei relativ ehrgeizig und wollen jeden Kampf gewinnen – auch wenn es gegen die amtierende Europameisterin geht“, sagt Pflugbeil. 

Fünfmal in der Woche gehen sie zum Training in die Judohalle. Außerdem trainieren sie zuhause, gehen Laufen oder machen Sit-ups. Die Wettkämpfe finden in ganz Europa statt. Die Mädels waren schon in Aserbaidschan, Kasachstan, Spanien, Tschechien und Polen.

Regelmäßig fehlen sie dafür auch ein paar Tage in der Schule. „Ich musste lange Gespräche mit den Lehrern führen und viel organisieren, aber es wurde mir immer erlaubt“, sagt Bock. Voraussetzung ist bei allen dreien aber, dass sie den Stoff nachholen und die Noten passen.

Warum sie das auf sich nehmen? Es sei einfach ein toller Sport. „Judo ist sehr vielseitig. Man trainiert den ganzen Körper“, sagt Bauer. Pflugbeil schätzt zudem den Mannschaftsgeist beim TSV Großhadern: „Auch wenn man alleine kämpft, ist man doch in einem Team, das immer zusammenhält.“ 

A. Schwarzbauer

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