200 Jahre städtische Friedhöfe: Der Allacher Friedhof

Streit auf der Begräbnisstätte: Wie Mauern und Parkplätze für Aufruhr sorgen

Impressionen des Friedhofs.
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Impressionen des Friedhofs.
Am Ende des Weges, auf der Würmseite, des Allacher Friedhofs wäre Platz für eine Fußgängerbrücke über die Würm.
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Am Ende des Weges, auf der Würmseite, des Allacher Friedhofs wäre Platz für eine Fußgängerbrücke über die Würm.
Die Sanierung der Friedhofsmauer stellt die Pfarrei Maria-Himmelfahrt vor eine finanzielle Herausforderung.
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Die Sanierung der Friedhofsmauer stellt die Pfarrei Maria-Himmelfahrt vor eine finanzielle Herausforderung.
Die Sanierung der Friedhofsmauer stellt die Pfarrei Maria-Himmelfahrt vor eine finanzielle Herausforderung.
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Die Sanierung der Friedhofsmauer stellt die Pfarrei Maria-Himmelfahrt vor eine finanzielle Herausforderung.
Der Allacher Friedhof ist so alt wie die Kirche Peter und Paul. Sie wurde 772/778 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
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Der Allacher Friedhof ist so alt wie die Kirche Peter und Paul. Sie wurde 772/778 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
Der Allacher Friedhof ist so alt wie die Kirche Peter und Paul. Sie wurde 772/778 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
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Der Allacher Friedhof ist so alt wie die Kirche Peter und Paul. Sie wurde 772/778 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
Impressionen des Friedhofs.
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Impressionen des Friedhofs.
Um auf dem Allacher Friedhof ein Grab zu bekommen, muss der Verstorbene mindestens 20 Jahre lang im Bestattungsbezirk gewohnt haben.
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Um auf dem Allacher Friedhof ein Grab zu bekommen, muss der Verstorbene mindestens 20 Jahre lang im Bestattungsbezirk gewohnt haben.

Allach – Dieser Ort ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Allacher Urgestein. Zwischen 772 und 778 nach Christus erscheint er das erste mal in den Urkunden. Wer hier begraben liegt, lesen Sie hier.

Jubiläum „200 Jahre städtische Friedhöfe“: In der Hallo-Serie stellen wir Gesichter, Anekdoten und Besonderheiten der bekanntesten Münchner Gottesäcker vor. Heute: der Allacher Friedhof.

Um 772/778 wurde die Allacher Dorfkirche St. Peter und Paul erstmals urkundlich erwähnt. „So lange gibt es sicher auch schon den Friedhof“, sagt Pfarrer Martin Joseph. Eine Besonderheit dort: Um eine der 614 Grabstellen zu bekommen, muss der Verstorbene mindestens 20 Jahre lang im Bestattungsbezirk gewohnt haben.

Betrieben wird der Friedhof von der Stadt, ein Teil der Fläche gehört nach wie vor der Pfarrei Maria Himmelfahrt. Das stellt diese aktuell vor ein Problem: „Die Stadt will die Friedhofsmauer sanieren. Das kostet uns einen Eigenanteil von 300 000 Euro, die wir aber nicht haben“, berichtet Pfarrer Joseph, der jetzt die Erzdiözese um finanzielle Unterstützung gebeten hat. Immerhin sollen die Bauarbeiten bereits diesen Juni starten und bis Ende November 2020 abgeschlossen sein.

Auf eine andere Maßnahme wartet die Pfarrei seit Jahren vergeblich: die Schaffung von Parkplätzen für Kirchen- und Friedhofsbesucher. „Es gäbe so eine gute Lösung an der Siberstraße“, erklärt der Geistliche. Allerdings müsste dazu eine Fußgängerbrücke über die Würm gebaut werden, was die Stadt bisher ablehnt. „Ein Trauerspiel“, sagt der Pfarrer.

Ursula Löschau

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