200 Jahre städtische Friedhöfe: Der Untermenzinger Friedhof

Beer, Bosl und Felder: Hier liegt Geschichte begraben

Der alte Teil des Untermenzinger Friedhofs dürfte mit der Kirche St. Martin Untermenzing um 1315 entstanden sein.
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Der alte Teil des Untermenzinger Friedhofs dürfte mit der Kirche St. Martin Untermenzing um 1315 entstanden sein.
Der alte Teil des Untermenzinger Friedhofs dürfte mit der Kirche St. Martin Untermenzing um 1315 entstanden sein.
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Der alte Teil des Untermenzinger Friedhofs dürfte mit der Kirche St. Martin Untermenzing um 1315 entstanden sein.
Hier ist die Politikerin Rosa Aschenbrenner (1895-1967) beigesetzt. Sie gehörte dem Revolutionsrat 1918 an und lebte in Untermenzing.
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Hier ist die Politikerin Rosa Aschenbrenner (1895-1967) beigesetzt. Sie gehörte dem Revolutionsrat 1918 an und lebte in Untermenzing.
Links ist die Leichenhalle zu sehen. Im Hintergrund die Brücke, die zum neuen Friedhofsteil führt.
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Links ist die Leichenhalle zu sehen. Im Hintergrund die Brücke, die zum neuen Friedhofsteil führt.
Der Stadtteilhistoriker Walter Demmel am Grab von Korbinian und Anna Beer. Der Baumeister und die Künstlerin gehören zu den namhaftesten Untermenzingern, die dort beigesetzt sind.
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Der Stadtteilhistoriker Walter Demmel am Grab von Korbinian und Anna Beer. Der Baumeister und die Künstlerin gehören zu den namhaftesten Untermenzingern, die dort beigesetzt sind.
Heinz Bosl (1946-1975) war erster Solotänzer der Bayerischer Staatsoper. Er gilt als Ballettlegende und starb mit nur 29 Jahren an Leukämie.
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Heinz Bosl (1946-1975) war erster Solotänzer der Bayerischer Staatsoper. Er gilt als Ballettlegende und starb mit nur 29 Jahren an Leukämie.
Walter Demmel von der Geschichtswerkstatt führt am Donnerstag, 11. April, über den alten und neuen Untermenzinger Friedhof. Treffpunkt ist um 16 Uhr an der Eversbuschstraße 9a.
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Walter Demmel von der Geschichtswerkstatt führt am Donnerstag, 11. April, über den alten und neuen Untermenzinger Friedhof. Treffpunkt ist um 16 Uhr an der Eversbuschstraße 9a.
Josef Grandl (1879-1955) war Landwirt und der letzte Bürgermeister der damals noch eigenständigen Gemeinde Untermenzing.
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Josef Grandl (1879-1955) war Landwirt und der letzte Bürgermeister der damals noch eigenständigen Gemeinde Untermenzing.

Untermenzing – Alt und neu vereint: Die Toten auf dem Untermenzinger Friedhof haben viele Geschichten zu erzählen. Einige davon hat Hallo hier zusammengefasst.

Jubiläum „200 Jahre städtische Friedhöfe“: In der Hallo-Serie stellen wir Gesichter, Anekdoten und Besonderheiten der bekanntesten Münchner Gottesäcker vor. Heute: der Untermenzinger Friedhof.

Der alte Teil des Untermenzinger Friedhofs besteht laut Stadtteilhistoriker Walter Demmel (82) mindestens seit 1315, nämlich so lange wie die Kirche St. Martin Untermenzing. Der neue Teil, der Parkfriedhof Untermenzing, wurde 1952 eröffnet. Zusammen bieten beide Flächen, die durch eine Holzbrücke über die Würm miteinander verbunden sind, Platz für 3665 Gräber.

Demmel kann über viele Verstorbene dort Geschichten erzählen. Über den Baumeister Kobinian Beer (1873 bis 1947) und dessen Frau Anna zum Beispiel: Beer errichtete 1915 unter anderem auch die Leichenhalle des Friedhofs. Andere namhafte Bürger, die dort ihre letzte Ruhe gefunden haben, sind Untermenzings letzter Bürgermeister Josef Grandl (1879 bis 1955), der Künstler Peter Winter (1871 bis 1920), der Politiker Josef Felder (1900 bis 2000) und der Balletttänzer Heinz Bosl (1946 bis 1975).

Ursula Löschau

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