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200 Jahre städtische Friedhöfe: Der Friedhof Obermenzing

Eine Blume als letzte Ruhestätte

Der Friedhof im Stadtviertel Obermenzing wurde 1913 gegründet. Er umfasst eine Fläche von 7,61 Hektar und beherbergt 3787 Gräber.
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Der Friedhof im Stadtviertel Obermenzing wurde 1913 gegründet. Er umfasst eine Fläche von 7,61 Hektar und beherbergt 3787 Gräber.
In der Begrsonstraße auf Höhe des Friedhofseingangs wird eine neue Bushaltestelle mit Wetterschutz gebaut.
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In der Begrsonstraße auf Höhe des Friedhofseingangs wird eine neue Bushaltestelle mit Wetterschutz gebaut.
Die Aussegnungshalle.
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Die Aussegnungshalle.
Impression des Obermenzinger Friedhofs.
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Impression des Obermenzinger Friedhofs.
Hinter der kleinen Trauerhalle wurde 2011 eine künstlerisch gestaltete Anlage für Urnengräber mit Rahmenbepflanzung eröffnet.
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Hinter der kleinen Trauerhalle wurde 2011 eine künstlerisch gestaltete Anlage für Urnengräber mit Rahmenbepflanzung eröffnet.
Hinter der kleinen Trauerhalle wurde 2011 eine künstlerisch gestaltete Anlage für Urnengräber mit Rahmenbepflanzung eröffnet.
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Hinter der kleinen Trauerhalle wurde 2011 eine künstlerisch gestaltete Anlage für Urnengräber mit Rahmenbepflanzung eröffnet.
Der Entwurf für die Urnengrab-Anlage stammt von Landschaftsarchitektin Gunhild Brandhoff und stellt eine Blume dar.
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Der Entwurf für die Urnengrab-Anlage stammt von Landschaftsarchitektin Gunhild Brandhoff und stellt eine Blume dar.
Impression des Obermenzinger Friedhofs.
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Impression des Obermenzinger Friedhofs.

Obermenzing – Endet ein Leben, entsteht ein neues: Die Urnen-Anlage des Obermenzinger Friedhofs erinnert eher an einen bunten Garten, als an einen Gottesacker. Welche Intention dahintersteckt...

Jubiläum „200 Jahre städtische Friedhöfe“: In der Hallo-Serie stellen wir Gesichter, Anekdoten und Besonderheiten der bekanntesten Münchner Gottesäcker vor. Heute: der Friedhof Obermenzing.

Das Außergewöhnlichste am Obermenziger Friedhof an der Bergsonstraße 32 sieht man am besten aus der Vogelperspektive: eine Urnen-Anlage mit Rahmenbepflanzung, die von der Landschaftsarchitektin Gunhild Brandhoff in Form einer Blume gestaltet wurde. 

Die Anlage mit 230 Urnenplätzen gibt es seit Mai 2011. Insgesamt bietet der 1913 eröffnete Friedhof Platz für 3787 Gräber. Konzipiert wurde er als Waldfriedhof, trägt die Bezeichnung aber bis heute nicht im Namen. Allerdings sind dort seit kurzem auch Bestattungen unter Bäumen möglich.

Das Kulturforum München-West lädt am Samstag, 11. Mai, ab 15 Uhr zu einem Spaziergang über den Friedhof ein. Besucht werden Gräber namhafter Münchner wie Ellis Kaut und August Exter.

Ursula Löschau

St. Georg schon fast ausreserviert

Neben dem „neuen“ Obermenziger Friedhof gibt es im Stadtteil noch zwei alte Gottesäcker bei den Kirchen St. Wolfgang (erbaut bis 1480) an der Pippinger und St. Georg (um 1315) an der Dorfstraße. Während der Pippinger Friedhof mit etwa 70 Grabstellen stets in Betrieb war, wurde St. Georg nach der Eröffnung des Friedhofs an der Bergsonstraße ab 1916 nicht mehr belegt. 

100 Jahre später erkämpften sich die Obermenzinger die Möglichkeit, dort wieder beerdigt werden zu können (Hallo berichtete). Im Januar 2018 fand die erste Beisetzung statt, derzeit gibt es dort acht Gräber. „Verkauft sind die etwa 70 Grabstellen aber fast alle“, sagt Helmut Stephinger von der Kirchenverwaltung der Pfarrei Leiden Christi.

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