Gewinnt Tickets für seinen Auftritt!

Tickets zu gewinnen: Werner Schmidbauer über das Alleinsein und sein neues Programm

Werner Schmidbauer ist mit einem neuen Programm zurück auf der Bühne
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Werner Schmidbauer ist mit einem neuen Programm zurück auf der Bühne

München: Werner Schmidbauer ist zurück auf der Bühne. Hier gibt es Ticket für seinen Auftritt zu gewinnen.

Nach 35 Jahren Bühne gönnte sich der Musiker (56) eine einjährige Auszeit: Jetzt startet er als Solokünstler durch – München-Premiere feiert er im Lustspielhaus. Warum er das Sabbatjahr nahm, was ihm Fredl Fesl gegen Lampenfieber geraten hat und welches sein größter Wunsch für 2018 ist, verrät er im Interview. von Ines Weinzierl

Herr Schmidbauer, Sie haben jetzt eine einjährige Auszeit hinter sich. Was war der Grund dafür?
Es gab mehrere: Mein Vater ist mit 55 Jahren verstorben. Damals habe ich mir geschworen, wenn ich so alt bin, dann nehme ich mir eine Auszeit. Ich bin seit 35 Jahren auf Tour und hatte kein Wochenende frei, deshalb wollte ich den Rhythmus brechen und frei sein. Obendrein war ich gesundheitlich angeschlagen. Ich wurde an vier Fingern und am Knie operiert. Danach hatte ich eine dreimonatige Reha.
Ist jetzt wieder alles gut?
Ja, alles ist wieder in Ordnung: die Finger sind bestens und ich kann wieder super gehen. Mein größter Wunsch ist es, mit meinem besten Freund von Grainau im kommenden Jahr mal wieder die 2200 Höhenmeter zur Zugspitze zu wandern.
Vorher wollen Sie aber auf Tour und zwar alleine. Jetzt treten Sie im Lustspielhaus auf.
Darauf freue ich mich sehr, denn es ist wie ein Wohnzimmerkonzert. Zuerst bin ich alleine auf der Bühne, später kommt mein Sohn dazu, der eigene Lieder singt. Er ist kürzlich 30 geworden, lebt in Berlin und singt hochdeutsch.
Sie sind dann ja doch nicht alleine…
Dreiviertel des Konzerts bin ich tatsächlich alleine auf der Bühne. Und er bekommt auch für zwei Songs die Bühne alleine für sich. Aber es stimmt, so ganz allein bin ich nicht mal auf meiner Solo-Tour. Es macht mir einfach zu großen Spaß, mit anderen zu musizieren! Und der Idee, zusammen mit meinem Sohn durch Deutschland zu fahren und gemeinsam auf der Bühne zu stehen, konnte ich einfach nicht widerstehen.
Vater und Sohn auf der Bühne. Geht da ein Traum in Erfüllung?
Oh ja! Mein Sohn war schon früher bei Konzerten dabei, hat beispielsweise meine Gitarre gestimmt. Dass wir jetzt gemeinsam auf der Bühne stehen, ist sehr schön. Wir sind jetzt fünf Monate zusammen auf Tour, nach dem Auftritt gehen wir auf ein Bier – das ist wunderbar! Aber ich bin auch gerne mal alleine unterwegs.
Was fasziniert Sie am Alleinsein?
Ich mag die Zeit, weil sie langsamer vergeht, wenn ich alleine bin. Ich arbeite viel im Team, bin viel mit Menschen zusammen und da bleibt oft keine Zeit für Ruhe.
Was machen Sie am liebsten, wenn Sie alleine sind?
Gerne mal nichts. Ansonsten ist man in der heutigen Zeit ja immer in Erklärungsnot, was man nun wieder vor hat. Ich radle gerne, gehe zu Fuß und habe meinen eigenen Rhythmus. Es ist wie bei den Wandermönchen, die alleine gehen und denen sich ganz neue Gedankenwelten offenbaren. Ich bin kürzlich alleine durch Südwest-Europa unterwegs gewesen. Das war eine ganz neue Erfahrung.
Inwiefern?
Als ich alleine unterwegs war, kam ich schnell mit anderen ins Gespräch. Wenn ich in eine Bar gegangen bin, hieß es gleich: Komm’, setz dich zu uns! Als Paar würde einem das ja nicht passieren – dann ist man zu zweit und bleibt es auch. Deshalb war es eine ganz neue Erfahrung. Was ich allerdings vermisst habe, war der Austausch über das, was ich erlebt habe.
Vor Ihrer einjährigen Auszeit haben Sie sich sich nach über 20 Jahren dazu entschieden, ohne Martin Kälberer aufzutreten. Wie kam es dazu?

Nach 23 Jahren mit Martin Kälberer war es Zeit, sich hinzusetzen und ein Storyteller-Programm zu machen. Wir hatten das zu Beginn schon gemeinsam entschieden: Wir machen eine unbefristete Pause, wenn es am Schönsten ist.

Einer Ihrer beruflichen Höhepunkte war das Konzert in der Arena in Verona. Da haben Sie vor 10 000 Menschen gespielt.
Das war ein großer Moment, den ich nie vergessen werde. Das ganze Wochenende bleibt unvergesslich, weil viele fürs Konzert extra aus Bayern angereist sind. Ich bin durch Verona geradelt und jeder Zweite hat gegrüßt und gesagt: Wir freuen uns aufs Konzert. Und dann diese Menge in der Arena. Das war ganz besonders, vor allem im Hinblick auf die Musiker, die dort auch schon mal gespielt haben, wie Sting, Peter Gabriel und Adriano Celentano.
Sind Sie vor einem Konzert immer noch aufgeregt?
Schon, aber ich denke immer an Fredl Fesl, mit dem wir 2007 zusammen aufgetreten sind. Er war gar nicht nervös und ich habe ihn gefragt, wie er das macht. Da hat er gesagt: „So schlecht kannst du gar nicht spielen, dass es das Publikum nicht in 20 Jahren vergessen hat.“

Zur Person

Die Bühne ist sein Leben: Entweder er gibt Konzerte oder er steht vor der Kamera und wandert in der BR-Sendung „Gipfeltreffen“ mit einem Prominenten auf einen Berg. Der Öffentlichkeit hat er nun ein Jahr den Rücken gekehrt und sich eine Auszeit gegönnt.

Jetzt startet Werner Schmidbauer wieder durch: Und ihm schwirren tausend neue Sachen im Kopf umher, sagt der gebürtige Münchner, der jetzt in Bad Aibling lebt. „Das „Süden“-Projekt mit Martin Kälberer und Pippo Pollina soll im Sommer wieder aufleben. Und als zweites steht ein eigenes Album an. Solo oder als Duo? „Mal schauen.“

Verlosung

Gewinnen Sie Karten für Werner Schmidbauer! Teilnahmeschluss: 9. November

Werner Schmidbauer ist ein alter Hase und hat schon vor 10 000 Menschen in der Arena in Verona gespielt – an seiner Seite waren Martin Kälberer und Pippo Pollina. Jetzt ist er solo unterwegs und feiert mit „bei mir“ am Sonntag, 12. November, im Lustspielhaus, Occamstraße 8, München-Premiere. „Ich möchte die Songs einfach mal pur, also nur mit Gitarre und Stimme.“ Seine Texte sind sehr privat, sogar so sehr, dass er im Vorfeld seine erste Frau gefragt hat, ob er das Lied über sie spielen darf. Weiterer Termin: 13. November. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 18 Uhr, Tickets für 29 Euro unter 34 49 74. Hallo verlost 5x2 Tickets für Montag, 13. November.

Das Gewinnspiel ist beendet.
Vielen Dank für Ihr Interesse! Besuchen Sie unsere Seite gerne wieder.

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