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„Manchmal hält man es kaum aus, sich zu sehen“

Der Schauspieler ermittelt wieder: In der neuen Krimireihe „Schwarzach 23“ geht er als Kommissar auf Mörderjagd, beim Münchner Filmfest läuft die Premiere – die will sich der 36-Jährige anschauen. „Um zu erfahren, was ich beim nächsten Mal besser machen kann“: Warum er lieber auf dem Land als in der Stadt lebt, erzählt der Riederinger hier.

Herr Brückner, in der neuen Krimireihe „Schwarzach 23“ müssen Sie nicht nur als Kommissar den Mörder finden, sondern Ihnen macht auch die Familie zu schaffen, weil sie sich ständig in Ihren Fall einmischt. Wie ist das privat?

Natürlich streitet man sich da auch mal, das ist ja normal. Das Wichtigste ist, dass man miteinander redet, wirklich kommuniziert und zuhört. Das kommt bei den Germingers ja meist zu kurz.

Ein Krimi mit viel Lokalkolorit. Wie finden Sie das?

Gut, aber man muss aufpassen, dass es nicht in Kitsch abdriftet. Die bayerische Kulisse ist natürlich super, aber man muss achtgeben, dass der Inhalt stimmt.

In Ihrer Krimi-Familie leben drei Generationen unter einem Dach. Privat leben Sie mit zwei Brüdern in einem Haus in Riedering.

Ja, wir haben uns das überlegt, aber Theorie und Praxis liegen weit auseinander. Wir haben es ausprobiert und es klappt gut. Man muss ein Gefühl füreinander bekommen. Manchmal sehen wir uns täglich, manchmal selten, aber auch daran muss man arbeiten und einfach mal zusammen weggehen oder zusammen essen.

Haben Sie sich bewusst fürs Landleben entschieden?

Ja, für mich war das immer klar. Ich mag das Landleben. Wir haben Schafe und Ziegen, und die müssen morgens auf die Weide. Vor Kurzem habe ich einen Baum gepflanzt und jetzt bauen wir eine Schalung.

Vom Land in die Stadt: Sitzen Sie im Publikum, wenn „Schwarzach 23“ beim Münchner Filmfest Premiere feiert?

Ich drehe zwar in dieser Zeit, aber ich werde mir die Premiere anschauen. Manchmal hält man es kaum aus, sich zu sehen, manchmal ist man locker – das ist tagesformabhängig. Aber ich schaue mich eigentlich immer an, um zu erfahren, was ich beim nächsten Mal besser machen kann. Aber ich nehme mich nicht so wichtig.

Gefällt Ihnen das Filmfest?

Ja, sehr. Es ist wichtig für München, es werden viele gute Filme gezeigt und es sind viele Schauspieler zu Gast. Es ist wie ein Sommerfestival, wie Sommer an der Isar. Total ungezwungen.

Bevor Sie den Film sehen, müssen Sie über den roten Teppich.

Ich habe gelernt, es zu mögen. Mittlerweile genieße ich es. Zwischen Dreh und Ausstrahlung liegt meist eine lange Zeit und dann freut man sich auf die Ausstrahlung. Beim Theater ist das ja anders: Da kommt der Applaus ja direkt nach dem Stück, wenn er denn kommt (lacht).

Theater ist Ihre Leidenschaft, oder?

Seit zehn Jahren spielen wir den Brandner Kaspar und er ist immer ausverkauft. Theater ist wirklich mein Standbein und ich genieße die Auftritte.

Vor über drei Jahren haben Sie beim Theater die Seiten gewechselt und als Regisseur mit „Magdalena“ Premiere im Volkstheater gefeiert. Ist da mal wieder etwas in Planung?

Eventuell Ende des Jahres, aber darüber kann ich noch nicht sprechen.

Sie sind richtig gut im Geschäft: Kinofilme, Theater und Fernsehrollen. Barbara Schöneberger hat mal gesagt: „Selfies sind für uns ein Fluch, die nehmen zu wie verrückt.“ Ergeht Ihnen das auch so?


Es wird schon immer mehr, aber es hält sich in Grenzen. So wie bei Barbara Schöneberger ist es bei mir nicht. Aber ich muss auch sagen: Sie ist wirklich gut in dem, was sie macht, sie kann ja auch singen. Ich schaue sie gerne im Fernsehen an. INES WEINZIERL

ZUR PERSON

 Bis 2012 spielte Maximilian Brückner den Kommissar im Saarbrücker Tatort, jetzt ermittelt der 36-Jährige in „Schwarzach 23“ – an seiner Seite sind Friedrich von Thun als sein Vater, Marlene Morreis als seine Schwester Anna und Gundi Ellert als Mama zu sehen. Neben dem Film liebt Brückner das Theater – seit zehn Jahren ist er als Boandlkramer in dem Erfolgsstück „Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben“ zu sehen. Vor der Kamera stand er unter anderem mit Matthias Schweighöfer in „Rubbeldiekatz“, in „Und Äktschn!“ mit Gerhard Polt sowie im legendären „Wer früher stirbt ist länger tot“ von Marcus H. Rosenmüller.

VERLOSUNG

Stars und Sternchen geben sich beim Münchner Filmfest, das vom 25. Juni bis 4. Juli stattfindet, ein Stelldichein: Mit dabei sind neben Maximilian Brückner auch Alexander Fehling, Lars Eidinger, Veronica Ferres, Jürgen Vogel, Marie Bäumer, Joachim Król und Brigitte Hobmeier. Rund 200 Filme sind zu sehen – darunter 45 deutsche Produktionen. Maximilian Brückners „Schwarzach 23“ feiert am Montag, 29. Juni (19 Uhr) im Rio 1 Premiere – zu sehen ist er auch noch einmal am 1. Juli, um 12.30 Uhr im City 1. Das komplette Filmfest-Programm gibt es unter www.filmfest-muenchen.de. Tickets kosten neun Euro. Hallo München verlost 5x2 Blanko-Karten.

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