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Das Publikum liebt sie als Kommissarin Anna Springer in der Krimi-Serie „Wilsberg“. Ende September ist die Bogenhauserin (60) neben Gisela Schneeberger in der Komödie „Zwei übern Berg“ zu sehen. Wieviele beste Freundinnen eine Frau braucht und worüber sie lachen kann, verrät die Schauspielerin im Hallo-Interview.

Frau Russek, was schauen Sie privat im Fernsehen?

Wenn ich mal alleine bin, drücke ich mich ganz ungeniert durch alle Programme und bleibe bei Nachrichten und Dokumentationen hängen. Was ich ganz gezielt schaue, sind Fußballspiele.

Sind Sie Fan eines Spielers?

Ich mag Miro Klose so gerne, er ist wunderbar, so melancholisch und unaufgeregt.

Jetzt sind Sie bald im Fernsehen in „Zwei übern Berg“ zu sehen. Sie spielen eine Ehefrau, die von ihrem Mann betrogen wird – und nichts davon ahnt. Was erwartet das Publikum?

Eine für meine Begriffe stille Komödie mit kleinen Absurditäten. Gschmackig, wie der Bayer sagen würde.

Sie standen mit Gisela Schneeberger und Günther Maria Halmer vor der Kamera. Wie war der Dreh?

Sehr angenehm. Wir kennen uns ja alle, ich habe schon mit Gisela Theater gespielt und schon einmal Günthers Ehefrau.

Gisela Schneeberger spielt Ihre Freundin. Wie wichtig sind Ihnen Freundschaften?

Sehr wichtig. Ich finde, jede Frau sollte drei beste Freundinnen haben. Eine vom Windelwechseln bis zur Pubertät, eine, die keine Kinder hat und etwas intellektuell ist, und eine dritte, berufsbezogene, die einen in puncto Schauspiel sofort versteht.

Wenn Sie nicht Schauspielerin geworden wären, welchen Beruf hätten Sie ergriffen?

Ärztin. Ich glaube, dass auf beiden Seiten eine Art Bewunderung des anderen besteht. Jeder muss sich in einen anderen hineinversetzen können – der Schauspieler in einen anderen Charakter und der Arzt in den Patienten.

Sie sind vor kurzem 60 Jahre alt geworden. Wie war das?

Auf jeden Fall war es kein Problem für mich. Zahlen sind Absurditäten. Ich bin dafür, dass es eine Alterslosigkeit gibt. Nicht wie früher, als die Schauspieler wie Lil Dagover ihr wahres Alter verschwiegen haben. Und erst bei ihrem Tod herauskam, dass sie eigentlich sieben oder acht Jahre älter waren, als angegeben.

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

Ich bin keine Planerin und halte es wie Brecht: ,Ja, mach nur einen Plan, sei ein großes Licht. Und mach’ dann noch ‘nen zweiten Plan, gehen tun sie beide nicht’.

Sie leben in München. Wie gefällt Ihnen die Stadt?

München  ist für mich die beste Stadt Deutschlands. Es ist nicht so groß – ich könnte mir nie vorstellen, in  einer Megacity wie Kairo oder Mexiko-City zu leben. Aber auf der anderen Seite führt München in  die Welt – man hat so schnelle Anbindungen. Es gibt viele tolle Plätze, wie den St. Anna-Platz, der ist so schön klein  und kuschlig.

Worüber können Sie lachen?

Über ganz kurze Witze, wie: ,Sitzen zwei alte Männer auf einer Parkbank. Fragt der eine den anderen: ,Läufst du noch Frauen hinterher?’ ,Ja, aber ich weiß nicht mehr warum.’

Was kommt als Nächstes?

Momentan drehe ich Wilsberg. Im nächsten Jahr auch wieder – und dann bin ich gespannt, was so kommt. Mal etwas Skurriles, Schwieriges wäre schön.

Foto: ARD Degeto/BR/Walter Wehner

Eine Komödie über den schmalen Grat zwischen Freundschaft und Liebe: „Zwei übern Berg“ ist am Freitag, 28. September, um 20.15 Uhr in der ARD zu sehen. Rita Russek stand neben Günther Maria Halmer und Gisela Schneeberger vor der Kamera. 

Hallo München verlost 5 x die Limited-DVD-Edition von Wilsberg, Folge 1 bis 10 (www.polarfilm.de). In dieser Serie spielt Russek die Kommissarin Anna Springer.

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