Christian Wolff im Gespräch mit Hallo München

Gewinnen Sie Karten für "Das Gras ist grüner"

Als Martin Rombach im „Forsthaus Falkenau“ feierte der 74-Jährige seinen Durchbruch, aber Küblach hat er mittlerweile hinter sich gelassen. Jetzt ist er neben seinem Sohn Patrick in „Das Gras ist grüner“  in der Komödie zu sehen. Was er sich fürs neue Jahr wünscht und wie ein Dreh mit der Diva Zarah Leander war, verrät er in Hallo.

Frohes neues Jahr! Was wünschen Sie sich für 2013?

Erfolgreiche Wochen am Theater in der Komödie. Und dass meine Familie weiter so gesund und fröhlich bleibt wie bisher.


Und was haben Sie geplant?

Außer am Theater zu spielen, habe ich noch nichts Konkretes geplant. Ich werde mal ein bisschen weniger machen. Aber mein Sohn Patrick möchte seinen ersten eigenen Spielfilm drehen. Und wenn das Projekt zustande kommt, ist auch ein Part für mich vorgesehen. Da möchte ich ihm natürlich Schützenhilfe geben.


Sie beide haben schon oft zusammengearbeitet, auf der Bühne und vor der Kamera.

Ja, wir haben schon mehrere Filme zusammen gedreht, darunter vier in unserem Lieblingsland Südafrika,  und auch schon gemeinsam Theater gespielt. Insofern ist das kein Neuland für uns. Für meinen Sohn ist es besonders spannend, in seiner Geburtsstadt München zu arbeiten. Und ich kehre auf die Bühne zurück, auf der ich schon vor über 50 Jahren das erste Mal gestanden habe.


Wie gefällt Ihnen die Stadt?

Ich mag sie sehr. Für mich ist es die liebenswerteste kleine Großstadt. Und jetzt freue ich mich auf die Bretter im liebenswerten Bayerischen Hof. Und nach der Arbeit auf die sauren Zipfel im Palais-Keller.


In der Komödie startet am 9. Januar das Stück „Das Gras ist grüner“. Worauf kann sich das Publikum freuen?

Es ist eine klassisch-britische Dialog-Komödie. Es beinhaltet Situationen wie man sie in den 60er-, 70er- und 80er-Jahren am Boulevardtheater gespielt hat. Es ist ein Stück, das nicht durchgehend Lacher produziert und in dem nicht ständig Zoten fallen. Für mich ist es ein richtiges Wohlfühlstück.


Im Jahre 1960 wurde es verfilmt und Cary Grant spielte die Hauptrolle. Wie erklären Sie sich den Erfolg des Stücks?

Die Beziehungen zwischen Menschen ist für die Leute immer interessant. Das Publikum findet es spannend zu erfahren wie sich ein gehörnter Ehemann verhält, übrigens spielt Anja Kruse zum dritten Mal  meine angetraute Ehefrau. Und es ist sicher genauso spannend, Vater und Sohn als Rivalen zu erleben.


Sie sind mit 18 Jahren auf die Schauspielschule in Berlin gegangen. Sie waren sehr jung.

Ja, das stimmt. Aber damals war das normal.Heute gehen die jungen Leute mit Anfang 20 auf eine Schauspielschule und sind mit Mitte 20 fertig. Ich frage mich dann, wer die  Rollen der Pennäler spielt. Das war damals anders, nach der zweijährigen Ausbildung , die absolut ausreichend war, ging es auf die Bühne oder vor die Kamera – learning by doing. So war es auch damals mit den Regisseuren. Sie sind über die Regieassistenz zum Beruf des Regisseurs gekommen. Nicht wie heute, dass unzählige Hochschulabsolventen den Markt überschwemmen.


Ende der 50er-Jahre haben Sie mit Zarah Leander den Film „Der blaue Nachtfalter“ gedreht. Wie war sie?

Mir gegenüber war sie eine richtig mütterlich-liebenswerte Person. Wir haben in der Nähe von Hamburg gedreht und waren dort ziemlich abgeschottet. Abends haben wir oft zusammen zu Abend gegessen. Ich habe immer mit großen Augen zugeschaut, wie viel Alkohol sie getrunken hat, was ohne jede Wirkung blieb. Schon gar nicht ihre Stimme beeinträchtigt hat, mit der sie die ganze Welt verzaubert hat. 


"Das Gras ist grüner"

9. Januar bis 9. März, Komödie im Bayerischen Hof.

Termine unter www.komoedie-muenchen.de

Karten gibt es zwischen 27,50 und 40 Euro unter Telefon 29 28 10.


Hallo München verlost 5x2 Karten für Montag, 14. Januar, 20 Uhr.


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