Mit über 160 km/h auf der Landstraße

Zwei Bayern liefern sich Verfolgungsjagd mit österreichischer Polizei

Innviertel - Zwei Niederbayern lieferten sich in der Nacht auf Freitag eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Sie durchbrachen Straßensperren - es fielen Schüsse. 

Gegen 1.30 Uhr wollte eine Fahndungsstreife der bayerischen Polizei am Freitagmorgen die Insassen eines auf der B12 Richtung Passau fahrenden Autos kontrollieren.

Der 26-jährige Niederbayer aus dem Raum Passau, der den Wagen fuhr, dachte aber nicht daran, anzuhalten. Er gab Gas und lieferte sich eine waghalsige Verfolgungsjagd von Bayern bis nach Oberösterreich. Durch diverse Orte raste er mit über 100 km/h, außerorts beschleunigte er auf 160 km/h und versuchte so, die deutschen und österreichischen Polizeistreifen abzuhängen. 

Im Stadtgebiet von Altheim und im Gemeindegebiet von Weng im Innkreis durchbrach der Wagen zwei Straßensperren. Dabei fielen Schüsse. Diese wurden von Polizeibeamten abgefeuert, die versuchten, die Reifen zu treffen und so das Fahrzeug zum Stehen zu bringen. In Altheim stellte sich dem 26-Jährigen ein Polizeibeamter in den Weg, der sich nur durch einen Sprung vor dem heranrasenden Pkw retten konnte.

Erst in Mauerkirchen konnten mehrere Polizeistreifen mit vereinten Kräften das flüchtende Fahrzeug und seinen Lenker ausbremsen. Neben dem Fahrer wurde auch der 27-Jährige Beifahrer, der aus Bayern stammt, festgenommen. 

Wie die Passauer Neue Presse berichtet, wurde gegen den Lenker bei der Staatsanwaltschaft Ried eine Festnahmeanordnung erwirkt. Dieser wurde in die Justizanstalt Ried eingeliefert - der Beifahrer nach Vollziehung der Erstmaßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Das Auto wurde zur Beweissicherung vorläufig sichergestellt. Ein beim Lenker durchgeführter Alkotest verlief ergab 1,34 Promille Blutalkoholkonzentration.

fr

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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