„Zukunftstage Ernährung“

Was 2030 in Bayern auf den Tisch kommt

Zwei Tage lang diskutieren Experten bei den „Zukunftstagen Ernährung“ über die Frage, welche Ernährungs-Trends sich im Jahr 2030 in Bayern durchsetzen werden.

Kulmbach - Agrarminister Helmut Brunner (CSU) hat die Ernährungswirtschaft in Bayern zu Innovationen ermutigt. Es sei wichtig, Trends im Blick zu haben und lukrative Nischen zu schaffen, sagte er am Donnerstag in Kulmbach bei den ersten „Zukunftstagen Ernährung“. Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft wollen zwei Tage lang über die Frage diskutieren, was im Jahr 2030 in Bayern auf den Tisch kommt.

Brunner nannte zwei mögliche Tendenzen: Vielen Menschen sei wieder wichtig, zu wissen, woher ihre Lebensmittel kommen und wünschten sich regionale Produkte. Und: Viele seien auch bereit, wieder mehr Geld für ihr Essen auszugeben. „Ich freue mich darüber, dass immer mehr Menschen wieder gute Preise für gute Qualität bezahlen.“

Zur Ernährungswirtschaft im Freistaat gehören rund 9700 Produzenten von Lebensmitteln mit mehr als 240 000 Mitarbeitern. Die Betriebe haben im vergangenen Jahr nach Ministeriumsangaben einen Umsatz von 37 Milliarden Euro erzielt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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