Mega-Stau zum Ferienstart vorprogrammiert

Pfingstferien und Lkw-Sperre: Verkehrskollaps in ganz Bayern droht

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Wegen der Blockabfertigung von Lkw in Höhe Kufstein ist die Staugefahr auf der Inntalautobahn (A12) schon am Donnerstag besonders hoch.

Die Tiroler Überraschungs-Anordnung könnten zum Ferienstart den Verkehr bis München lahmlegen. Die Polizei wendet sich mit einer drastischen Warnung an alle Autofahrer.

Update, 6. Juni: Die Landeshauptmannschaft Tirol teilte Mittwochabend mit, dass das Bundesland Tirol (Österreich) kurzfristig für Freitag, den 07.06.2019, ab 12.00 Uhr und am Samstag, den 08.06.2019 nach Ende des Nachtfahrverbots ab 05.00 Uhr, Lkw-Blockabfertigungen angeordnet hat.

Erstmeldung, 5. Juni

München - Bereits am Donnerstag können die A8 (München - Salzburg) und die Inntalautobahn (A93) zur Höllenstrecke werden. Denn laut Polizei führt das österreichische Bundesland Tirol ab 5 Uhr wieder eine Blockabfertigung für Lkw durch. In Höhe der Abfahrt Kufstein-Nord wird von der Polizei dann eine sogenannte Dosierstelle eingerichtet, an der stündlich nur 250 Lkw vorbeifahren dürfen. 

Sind es mehr, müssen die Brummis warten. Der übrige Verkehr kann die Engstelle nur auf einer Fahrspur passieren, was zu langen Rückstaus oft bis zur A8 kurz hinter München führt. Mit den Blockabfertigungen will Österreich Lkw-Staus auf der Inntalautobahn und im Raum Innsbruck vermeiden und nimmt deshalb Verkehrsbehinderungen in Deutschland in Kauf. 

A8/A93 in Bayern: Heimkehrer in Richtung München stehen wegen der Grenzkontrollen im Stau

Am Freitag und Samstag sind  laut ADAC insbesondere die Autobahnen 7 (Würzburg-Füssen), die A8 (München-Salzburg), die A9 (Nürnberg-München), die A93 (Inntaldreieck - Kufstein) sowie die A95/B2 (München - Garmisch-Partenkirchen) und die A99 (Umfahrung München) von der Pfingstreisewelle betroffen. 

Grundsätzlich braucht man auf allen Fernstraßen Richtung Süden sehr viel Geduld. Wer aus dem Urlaub wieder heimkehrt, steht dann an den bayerischen Grenzstellen Suben (A3), Walserberg (A8) und Kiefersfelden (A93) wegen der Grenzkontrollen im Stau. 

A8/A93 in Bayern: Schon bei stockendem Verkehr unbedingt eine Rettungsgasse bilden

In einem Stau müssen Autofahrer unbedingt eine Rettungsgasse bilden. Polizei und ADAC weisen darauf hin, dass schon bei stockendem Verkehr vorsorglich Platz für Rettungsfahrzeuge gemacht werden muss. 

Die Rettungsgasse wird dabei stets zwischen dem linken und den weiteren Fahrspuren gebildet. Wer keinen Platz macht, der muss mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 320 Euro rechnen. Außerdem ist es auch bei einem Stau verboten, auf dem Standstreifen zu fahren. 

Wer das macht, etwa um schneller zum Rastplatz oder zur Ausfahrt zu gelangen, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro und einen Punkt in Flensburg.

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