Rund 600.000 weniger als im Vorjahr

Zahl der Neuankömmlinge in Bayern stark gesunken

+
Allein in den ersten drei Septemberwochen des Vorjahres kamen gut 135 000 Flüchtlinge in Bayern an.

München - 759.000 Asylbewerber kamen im Jahr 2015 nach Bayern - diese Zahl hat 2016 Jahr stark abgenommen. In diesem Jahr fanden nur noch rund 155.000 Flüchtlinge den Weg in den Freistaat. 

Im Jahr 2016 sind rund 155 000 Asylbewerber in Bayern angekommen - nach 759 000 im Jahr zuvor. Das teilte das Sozialministerium in München am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Bis einschließlich 29. Dezember wurden demnach exakt 154 888 neue Asylbewerber gezählt. Darin enthalten sind Aufgriffe durch Landes- und Bundespolizei an der Grenze oder in Grenznähe, aber auch sogenannte Direktzugänge: Das sind Flüchtlinge, die nicht an der Grenze von der Polizei registriert wurden, sondern sich direkt in eine Erstaufnahmeeinrichtung in Bayern begeben haben. Ein Großteil der Flüchtlinge wurde dann auf andere Bundesländer verteilt.

Die Zahl neu eintreffender Flüchtlinge war seit der faktischen Grenzöffnung im September 2015 massiv gestiegen. Im Januar 2016 kamen laut Ministerium noch 74 677 Flüchtlinge in Bayern an, im Februar 41 600. Dann, nach den Grenzschließungen auf der Balkan-Route, gingen die Zahlen drastisch zurück. In den vergangenen Monaten wurden im Schnitt jeweils nur noch um die 3000 neue Asylbewerber gezählt.

dpa

Auch interessant:

Meistgelesen

Verletzte und Hunderte Einsätze wegen Unwetters - Festival abgesagt
Verletzte und Hunderte Einsätze wegen Unwetters - Festival abgesagt
Heftige Unwetter: Passau ruft Katastrophenalarm aus
Heftige Unwetter: Passau ruft Katastrophenalarm aus
17-Jähriger ohne Führerschein verletzt Radfahrerin mit Mamas Auto
17-Jähriger ohne Führerschein verletzt Radfahrerin mit Mamas Auto
Spanner mit Kamera in der Umkleidekabine
Spanner mit Kamera in der Umkleidekabine

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion