Milde Luft vertreibt Frost

Wann kommt der Winter wieder nach Bayern? 

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Schnee ist derzeit bayernweit Mangelware. Woher auch - es gibt ja nicht mal richtig Frost. 

München - Allenfalls im Bayerischen Wald ist laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes leichter Nachtfrost möglich. Sonst ist vom Winter erstmal keine Spur.

Von Winter vorerst keine Spur - milde Luft aus dem Südwesten vertreibt den Frost aus Bayern. Selbst nachts wird es fast überall Temperaturen um den Gefrierpunkt geben. Allenfalls im Bayerischen Wald ist nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes vom Mittwoch leichter Nachtfrost möglich. Tagsüber liegen die Werte im Freistaat zwischen zwei und neun Grad. Am Untermain dürfte es sogar milde neun Grad geben.

Für Donnerstagnachmittag erwarten die Meteorologen im Flachland Regen. Die Schneefallgrenze liegt bei 1400 Metern in den Alpen und 800 Metern im Bayerischen Wald sowie den Mittelgebirgen. Am Freitag bleibt es bei weiterhin milden Temperaturen tagsüber trocken, in der Nacht zum Samstag bringt der nächste Tiefausläufer neue Niederschläge. „Der Regen macht aber schon auch Pause“, meinte Paul Bröser von der Münchner Niederlassung des Deutschen Wetterdienstes.

Erst für Mitte nächster Woche zeichnet sich kälteres Wetter ab. Dann ist nach der Vorhersage in den Alpen und in mittleren Lagen mit Schnee zu rechnen.

Rosen und Vogelgezwitscher zum Fest: Schnee nicht in Sicht

Noch blühen die Rosen in der Stadt Putbus auf der Insel Rügen - der Winter beginnt in diesem Jahr mit Frühlingstemperaturen. Foto: Stefan Sauer
Noch blühen die Rosen in der Stadt Putbus auf der Insel Rügen - der Winter beginnt in diesem Jahr mit Frühlingstemperaturen. Foto: Stefan Sauer © Stefan Sauer
Plusgrade: Die einzigen weißen Flecken in Hessen gibt es in Willingen. Foto: Uwe Zucchi/Archiv
Plusgrade: Die einzigen weißen Flecken in Hessen gibt es in Willingen. Foto: Uwe Zucchi/Archiv © Uwe Zucchi
Graubraune Weihnachten: Der Schatten einer Skilift-Gondel zeichnet sich auf dem Weg zur Mittelstation des Fellhorns bei Oberstdorf ab. Von Skilaufen kann derzeit in den Alpen kaum die Rede sein. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Graubraune Weihnachten: Der Schatten einer Skilift-Gondel zeichnet sich auf dem Weg zur Mittelstation des Fellhorns bei Oberstdorf ab. Von Skilaufen kann derzeit in den Alpen kaum die Rede sein. Foto: Karl-Josef Hildenbrand © Karl-Josef Hildenbrand
Braucht derzeit kein Mensch: Salzlager der Autobahnmeisterei in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv
Braucht derzeit kein Mensch: Salzlager der Autobahnmeisterei in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv © Arne Dedert
Dieser Dezember hat beste Aussichten, der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zu werden.. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv
Dieser Dezember hat beste Aussichten, der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zu werden.. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv © Karl-Josef Hildenbrand
Skigebiet ohne Schnee: Dirk Nüsse, Betreiber der Wurmberg-Seilbahn, betreibt seinen Sessellift derzeit ohne Kundschaft. Foto: Swen Pförtner
Skigebiet ohne Schnee: Dirk Nüsse, Betreiber der Wurmberg-Seilbahn, betreibt seinen Sessellift derzeit ohne Kundschaft. Foto: Swen Pförtner © Swen Pförtner
Ein Kirsche blüht am 18.12.2015 in Göttingen. Foto: Swen Pförtner
Ein Kirsche blüht am 18.12.2015 in Göttingen. Foto: Swen Pförtner © Swen Pförtner
Eine Schneekirsche blüht in der Sonne. Foto: Oliver Berg
Eine Schneekirsche blüht in der Sonne. Foto: Oliver Berg © Oliver Berg

dpa

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