Eine der Stufe Rot

Es wird ungemütlich! Gleich mehrere Wetter-Warnungen in Bayern

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Wie ungemütlich wird‘s bei Ihnen? Die Antwort gibt diese Warnkarte des DWD.

Der Jahreswechsel wird für viele Bayern ungemütlich - in einer Region ganz besonders. Es gibt gleich mehrere Wetter-Warnungen im Freistaat.

Eine kunterbunte Warnkarte ist am Samstagvormittag aufder Homepage des Deutschen Wetterdienstes DWD zu sehen - gelb, orange und rot sind bunt gemischt. 

Mindestens Warnstufe 1 (gelb) am Samstagmorgen überall in Bayern

Dass fast der ganze Freistaat am Samstagmorgen gelb eingefärbt war, sollten die Bayern noch gelassen nehmen. Die Farbe gibt die Warnstufe 1 an. „Amtliche Warnung vor Frost“ galt am Samstag bis 10 Uhr in vielen Regionen, dazu kam noch teils eine „Amtliche Warnung vor leichtem Schneefall“ bis Samstag, 15 Uhr. Beides nichts Ungewöhnliches im Winter. Aber sehr wichtig für Autofahrer, die ihr Tempo drosseln sollten und aufpassen, keinen schweren Unfall zu bauen.

Warnstufe 2 (orange) in den südlichsten Landkreisen Bayerns

Extra ungemütlich wird es in den südlichsten bayerischen Landkreisen - für Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz & Co. gilt Warnstufe Orange. „Es treten oberhalb 1500 m Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 75 km/h (21m/s, 41kn, Bft 9) aus westlicher Richtung auf“, ist für einige Kreise zu lesen, gültig bis Samstag, 12 Uhr. Dazu kommt für einige Kreise eine „Amtliche WARNUNG vor TAUWETTER“, die bis Silvester gilt: „Bei positiven Temperaturen und andauerndem Regen tritt ein starkes Abtauen der Schneedecke ein. Die Abflussmengen erreichen um 35 l/m².“ Und obendrein noch Schneefall.

Warnstufe 3 (rot) im Allgäu

Am ungemütlichsten wird es im Allgäu. Dort drohen Überschwemmungen. Beim DWD heißt es: „Amtliche UNWETTERWARNUNG vor STARKEM TAUWETTER - Sa, 30. Dez, 08:00 – So, 31. Dez 10:00 Uhr: Bei positiven Temperaturen und andauerndem Regen tritt ein starkes Abtauen der Schneedecke ein. Die Abflussmengen erreichen zwischen 50 l/m² und 70 l/m².“

Das Wetter an Silvester wird mild und teils regnerisch, wie wir bereits berichtet hatten.

Die Wetterbilanz 2017 - und die Prognose für den Jahresstart

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt für die nächsten Tage vor allem eines voraus: Tauwetter!

Bis zu 15 Grad prognostizieren die Meteorologen zum Jahreswechsel in Süddeutschland. Grund: eine „zyklonale Westwetterlage“. Milde Atlantikluft strömt zu uns, außerdem soll es leider extrem windig und regnerisch werden. Heißt das, das war es nun schon mit dem Mini-Winter? Erstmal ja! Laut Meteorologe Dominik Jung soll die ganze zweite Ferienwoche so nass und stürmisch werden. Erst dann könnte sich die Winter-Wetterlage wieder ändern. „Aber das ist noch sehr unsicher.“

Sehr unbeständig und oft extrem: Das ist nicht nur die Vorhersage für die nächste Zeit, sondern das entspricht auch der Bilanz des DWD für das komplette vergangene Jahr. Erinnern Sie sich? Der Januar hatte mit strengen Frösten begonnen, im Februar schien der Winter schon auf dem Rückzug zu sein, der März war sogar der wärmste seit 1881. Doch dann folgte im April ein krasser Kälterückfall mit Minusgraden – bevor bereits Ende Mai eine Hitzewelle heranrollte. Der Sommer war heiß und regnerisch, der September nass und kühl. Im Oktober wurde es noch einmal extrem warm, worauf im November der große Regen begann.

Der Dezember ist laut DWD extrem mild und niederschlagsreich ausgefallen. In Bayern hatten wir aber noch Glück: „Vom Allgäu bis zum Starnberger See schien die Sonne bundesweit am längsten“, so der Wetterdienst. Bleibt zu hoffen, dass das Tauwetter jetzt nicht zu lang dauert – und uns noch viel Winter-Vergnügen vergönnt ist. 

lin/ast

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