Flug- und Bahn-Chaos droht

Sturm, Schnee, Dauerregen: „Evi“ bringt turbulente Wetter-Woche

Turbulente und abwechslungsreiche Wochen gibt es in Sachen Wetter ab dem morgigen Dienstag. Tiefdruckgebiet „Evi“ bringt Sturm, Schnee und sogar Dauerregen.

Update vom 24. Januar 2018: Nanu? Nach den verschneiten und kühlen Tagen grüßt plötzlich die Sonne bei warmen 16 Grad Celsius. Frau Holle kann sich wohl auch nicht so recht entscheiden. Doch die meisten wird es freuen, dass Mütze und Daunenjacke mal zuhause im Schrank bleiben. Doch wie lange hält das frühlingshafte Wetter? Hier bekommen Sie die Infos über die aktuellen Wetter-News. Nur schon vorab: Lange bleibt der Frühling nicht.   

München - Bereits in der vergangenen Woche hatte Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net prophezeit, dass in den kommenden Tagen der Winter zurückkommt. Und das mit Schneestürmen und sogar Wintergewittern. Jetzt verfestigt sich diese Vorhersage. „Die ruhige Großwetterlage endet heute“, sagt Jung. Ein umfangreiches Tiefdruckgebiet mit dem Namen „Evi“, das derzeit in Island wütet, bringt demnach in den kommenden Tagen sehr wechselhaftes, nasses und vor allen Dingen auch stürmisches Wetter. Und dabei spricht Jung sogar von einer erneuten Hochwassergefahr. Ob „Evi“ dauerhaft den Winter zurückbringt, kann der Meteorologe derzeit noch nicht vorhersagen. Am stärksten davon betroffen soll allerdings der Norden Deutschlands sein. 

Sturm, Schnee und Dauerregen

Aber auch in Bayern wird es ab Dienstag ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Windböen und teils schweren Sturmböen. Laut wetter.com gibt es dazu dann auch Regen und Schnee im Wechsel in der Landeshauptstadt und drumherum. Schauer können zudem von Blitz und Donner begleitet werden. Auf den Bergen werden sogar schwere Sturm- bis Orkanböen vorhergesagt.

In den höheren Lagen rechnet derDeutsche Wetterdienst vermehrt mit Neuschnee. In tieferen Lagen können durch Dauerregen dagegen 30 bis 40 Liter Wasser pro Quadratmeter in 24 Stunden fallen.  

Wetter-Experte Jung fürchtet in Deutschland sogar ein Flug- und Bahn-Chaos. Am schlimmsten soll der Donnerstag davon betroffen sein. „Auf jeden Fall sollte man sich für größere Reisen nicht den Donnerstag aussuchen, denn dann sind sicherlich wieder Behinderungen bei der Bahn und im Flugverkehr zu erwarten“, meint Jung. 

Es wird windig: Sturmtief „Friederike“ mit Böen bis Orkanstärke im Wetter-Ticker

tas/Video: Glomex

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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