Gewitter und Starkregen

Katwarn wegen schwerer Unwetter ausgelöst - und so sah's dann aus

Ein überschwemmter Garten nahe Dorfen, fotografiert von unserer Whatsapp-Nutzerin Fanny.

München - Über den Alpen haben sich am Samstagnachmittag heftige Gewitter zusammengebrodelt. In Teilen Bayerns galt eine Unwetterwarnung.

Ein Screenshot der Webseite des Deutschen Wetterdienstes von Samstag, 17.20 Uhr. Rot bedeutet eine Unwetterwarnung der Stufe 3 von 4, Violett eine Hitzewarnung.

Nach der Hitze kam der große Krach: Der Deutsche Wetterdienst warnte am Samstagnachmittag in Teilen Bayerns vor schweren Gewittern mit Starkregen. Zwischen 25 und 40 Liter pro Quadratmeter könnten innerhalb einer Stunde niederprasseln, so hieß es.

Wer sein Auto draußen geparkt hatte, sollte den Wagen besser irgendwo unterstellen. Denn Hagel mit Korngrößen von bis zu drei Zentimetern seien jederzeit möglich, hieß es. Die Front sollte von Südwesten übers Land hinwegziehen und zuerst das Allgäu erwischen, dann der Wind die Gewitter in Richtung Osten und Norden weiter blasen.

Es wurde Katwarn ausgelöst.

München und viele andere Landkreise bis hin nach Pfaffenhofen im Norden, bis Ulm im Westen und die Landesgrenzen im Osten und Süden waren auf der Karte des Deutschen Wetterdienstes um 17.20 Uhr rot eingefärbt (Unwetterwarnung Stufe 3). In München wurde der Warndienst Katwarn ausgelöst.

Gegen 19.45 Uhr hatte sich die Lage dann in den meisten Regionen beruhigt: Stufe 3 galt nur noch für wenige bayerische Landkreise: Landshut, Deggendorf, Straubing-Bogen, Dingolfing-Landau, Passau und Freyung-Grafenau.

Am Abend gab's dann in Bayern nur noch "kleinere" Warnungen bis hoch zur Stufe 2 von 4. Die Unwetter am Samstag waren unterm Strich wohl weniger drastisch als viele sie befürchtet hatten. Das war auch der Tenor der Whatsapp-Nutzer aus unserer Region. Gewitter und starker Regen ja, mehr nicht. Obiges Foto eines überschwemmten Gartens schickte unsere Nutzerin Fanny, nach eigenen Angaben hat sie's nahe Dorfen aufgenommen.

mm

Auch interessant:

Meistgelesen

Ende nach 23 Jahren: BR verzichtet künftig auf das Chiemgauer Volkstheater
Ende nach 23 Jahren: BR verzichtet künftig auf das Chiemgauer Volkstheater
Bergsteiger stürzt am Watzmann 100 Meter in die Tiefe - schwieriger Einsatz für die Bergwacht
Bergsteiger stürzt am Watzmann 100 Meter in die Tiefe - schwieriger Einsatz für die Bergwacht
Vor den Augen seines Bruders: Kletterer stolpert und stürzt in den Tod 
Vor den Augen seines Bruders: Kletterer stolpert und stürzt in den Tod 
Sturz ins felsige Gelände: Mountainbiker wird tödlich verletzt
Sturz ins felsige Gelände: Mountainbiker wird tödlich verletzt

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.