Überdimensionale Papierschiffe kentern auf der Isar

Heute sollen riesige Papierschiffe auf der Isar schwimmen. Foto: Bölter/Kunsthaus Kloster Gravenhorst
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Heute sollen riesige Papierschiffe auf der Isar schwimmen. Foto: Bölter/Kunsthaus Kloster Gravenhorst

München (dpa/lby) - Schiffe versenken in Groß: Bis zu acht Meter große Papierboote sind am Samstagnachmittag in München auf der Isar geschwommen - und prompt gekentert. Zuvor hatten rund 130 Firmlinge der Katholischen Jugendstelle Innenstadt die fünf Schiffe unter Anleitung des Kölner Künstlers Frank Bölter gefaltet und zu Fuß in die Nähe der Muffathalle getragen. Beim Versuch, die Schiffe schwimmen zu lassen, kippten diese jedoch um. Das konnte auch ein mutiger Firmling nicht verhindern, der sich mit Rettungsweste in die Schiffe gesetzt hatte und sie zu stabilisieren versuchte. Mehrere hundert Schaulustige verfolgten die Aktion von den anliegenden Stegen aus.

Frank Bölter war trotzdem zufrieden: "Für mich ist der Erfolg, dass wir alles versucht haben." Gescheitert sei man nicht, "nur das Einlösen des Traums hat nicht geklappt". Auch Stefan Hubl von der Jugendstelle betonte die Bedeutung der Aktion. "Die Schiffe greifen sehr gut die Situation der Jugendlichen auf", erklärte er, "für mich ist das Boot immer das Symbol für Aufbruch." Zudem hätten Schiffe heutzutage mit einer lebensverändernden Entscheidung zu tun, wie die aktuelle Flüchtlingsproblematik zeige.

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