Todesfall bei illegalem Autorennen: Mann sitzt in U-Haft

Polizei
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Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen mit Blaulicht.

Monheim/Augsburg - Ein Autofahrer, der in Schwaben durch ein illegales Autorennen einen Todesfall verursacht haben soll, sitzt nun in Untersuchungshaft. Gegen den 27-Jährigen sei unter anderem wegen Mordverdachts Haftbefehl erlassen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Augsburg mit.

Der Fahrer war Anfang April auf einer Staatsstraße bei Monheim (Landkreis Donau-Ries) aus zunächst unklaren Gründen auf die Gegenfahrbahn gewechselt und hatte ein entgegenkommendes Auto gerammt. Dessen 54 Jahre alte Fahrerin starb noch an der Unfallstelle. Der Unfallverursacher und sein 28 Jahre alter Beifahrer wurden verletzt.

Wie die Ermittler mitteilten, weisen Videoaufnahmen, Zeugenaussagen und ein Verkehrsgutachten darauf hin, dass der Deutsche an einem Autorennen teilgenommen hatte. Außerdem soll er gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen haben. Der Beschuldigte selbst hat sich den Angaben zufolge bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. dpa

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