Wohl kein Zusammenhang

Flammenmeer über Kleinstadt: Weiterer Brand hält Feuerwehr in Atem

In Stockstadt am Main hat es zunächst in einer Papierfabrik und dann in einem weiteren Gebäude gebrannt. 

Stockstadt - Zwei Brände innerhalb weniger Stunden in Stockstadt an der Landesgrenze zwischen Bayern und Hessen: In einer Firma, in der Kunststoffe und Gummi verarbeitet werden, ist am Ostersonntag ein Feuer ausgebrochen. Zuvor hatte es in einer nahe gelegenen Papierfabrik gebrannt. 300 Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren kämpften auf dem Gelände der Kunststofffirma bis in den späten Abend hinein gegen die Flammen. Ein Ende der Löscharbeiten war zunächst nicht abzusehen.

Bei den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann. Er sei mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gekommen. „Der Brand hat sich von außen in die Halle gefressen“, berichtete ein Sprecher der Einsatzkräfte. Auf Bildern vom Brandort war zu sehen, wie dichter Rauch aufstieg. Anwohner wurden zunächst aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Am Abend dann Entwarnung von der Feuerwehr: „Die Rauchwolken sind nicht mehr so massiv.“ Messungen hätten ergeben, dass keine Gefahr für Menschen bestehe.

Polizei rechnet mit hohem Sachschaden

Wie hoch der Schaden ausfällt, war zunächst unklar. „Wir rechnen mit einem hohen Sachschaden“, sagte ein Polizeisprecher. Sobald die Löscharbeiten beendet sind, sollten Brandermittler ihre Arbeit aufnehmen. Die Ursache für das Feuer war zunächst unklar.

Nur rund 200 Meter von dem Betrieb entfernt hatte es am Vormittag in einer Papierfabrik gebrannt. Dabei entstand laut Polizei ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro. Ursache war vermutlich ein technischer Defekt. Verletzt wurde niemand.

Das Feuer war an einer Hackschnitzelanlage ausgebrochen. Die firmeneigene Werksfeuerwehr sowie freiwillige Feuerwehren aus Stockstadt und Großostheim hatten den Brand schnell unter Kontrolle und konnten das Feuer schließlich löschen.

Zwei Brände innerhalb eines Tages „ist in der Tat ungewöhnlich“, so der Polizeisprecher. „Einen Zusammenhang gibt es aber nicht.“

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dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Benjamin Liss (Symbolbild)

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