Das sind die Ergebnisse

Stichwahl in Regen - drei fränkische Landräte wiedergewählt

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Wahllokal in Hamburg

In einigen Kommunen Bayerns konnten die Wähler nicht nur über die Bundespolitik entscheiden, sondern auch über neue Landräte und Bürgermeister. Im Landkreis Regen kommt es in zwei Wochen zur Stichwahl.

Regen/Lichtenfels - In vier bayerischen Landkreisen haben die Bürger am Sonntag neben dem Bundestag Landräte gewählt. Im Kreis Regen ist die Entscheidung jedoch vertagt worden. In zwei Wochen wird der Nachfolger von Michael Adam (SPD) per Stichwahl bestimmt. In drei fränkischen Landkreisen wurden die Amtsinhaber wiedergewählt.

Christian Meißner (CSU) holte in Lichtenfels 66,1 Prozent der Stimmen. Der SPD-Kandidat Arnt-Uwe Schille kam auf 25,2 Prozent, Heike Kunzelmann von der AfD auf 8,6 Prozent der Stimmen. Gut 55 000 Wähler waren aufgerufen. Die Wahlbeteiligung in dem oberfränkischen Kreis lag bei 73,62 Prozent. Für Meißner ist es die zweite Amtszeit.

Im mittelfränkischen Kreis Weißenburg-Gunzenhausen bleibt Gerhard Wägemann (CSU) Landrat. Für den 64-Jährigen stimmten 89,3 Prozent der Wähler. Der CSU-Politiker hatte keinen Gegenkandidaten. Für Wägemann ist es die zweite Amtszeit an der Spitze des Landkreises.

Im Landkreis Roth ist für weitere sechs Jahre Herbert Eckstein (SPD) Chef im Landratsamt. Eckstein, der seit 24 Jahren in dem südlich von Nürnberg gelegenen Landkreis die Geschicke lenkt, erhielt 96,13 Prozent der Stimmen. Auch er war ohne Gegenkandidat angetreten. Der aus Wendelstein stammende 61 Jahre alte Sozialdemokrat gehört damit zu den dienstältesten Kreischefs im Freistaat.

In Regen erreichte kein Kandidat die absolute Mehrheit. Rita Röhrl, die Kandidatin der SPD, holte mit 46,9 Prozent die meisten Stimmen. Die zweitmeisten bekam mit 38,9 Prozent der CSU-Kandidat Stefan Ebner. Wer von beiden die Nachfolge des scheidenden Landrates Michael Adam antritt, entscheidet sich in zwei Wochen. Johann Müller (AfD) und Jens Schlüter (Grüne) schafften es nicht in die Stichwahl.

Adam hatte sich nicht zur Wiederwahl gestellt. Der 32-Jährige will seinen Universitätsabschluss nachholen. 2011 war er Deutschlands jüngster Landrat geworden. Drei Jahre zuvor, mit 23 Jahren, hatte er bundesweit für Aufsehen gesorgt, als er Bürgermeister von Bodenmais wurde - und damit der jüngste Rathauschef Deutschlands.

Der Oberbürgermeister von Neumarkt in der Oberpfalz wurde am Sonntag im Amt bestätigt. Thomas Thumann von der UPW/FW (Unabhängige Parteifreie Wählergemeinschaft/Freie Wähler) bekam rund 68,8 Prozent der Stimmen.

Lesen Sie den Ticker zur Bundestagswahl 2017

dpa

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