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Sieben Jahre Haft für tödliche Schläge

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Sieben Jahre Haft für tödliche Schläge.

Nürnberg - Ein Streit zwischen zwei Freunden in einer Bar hatte im vergangenen Jahr ein tödliches Ende gefunden. Nun hat das Landgericht Nürnberg den Mann mit der Todesfaust zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Nach tödlichen Schlägen auf einen Bekannten ist ein Mann am Donnerstag vom Landgericht Nürnberg-Fürth zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Der 42-Jährige hatte zuvor gestanden, sein ein Jahr älteres Opfer attackiert zu haben - angeblich, weil es ihn provoziert habe.

Die Richter werteten den Angriff in einer Bar im oberpfälzischen Neumarkt als Körperverletzung mit Todesfolge. Das Opfer war wenige Tage nach der Auseinandersetzung im März vergangenen Jahres an schweren Kopfverletzungen gestorben.

Der 43-jährige Mann hatte am Tattag einen Saunaclub besucht, den die Frau des Angeklagten betreibt. Abends gingen die Männer in die Bar. Wie der Angeklagte dem Gericht sagte, hat der 43-Jährige ihn beleidigt und ihn an den Haaren gezogen. Er habe sich mit Faustschlägen gewehrt. Zeugen berichteten, beide Männer hätten Alkohol getrunken. Worum es in dem Streit ging, konnte in der Verhandlung nicht geklärt werden.

Nach Ansicht eines Sachverständigen hat der Angeklagte mindestens dreimal auf den 43-Jährigen eingeschlagen. Danach hatte er die Bar verlassen, während sich andere Gäste um den Verletzten kümmerten. Einen Tag später hatte er sich der Polizei gestellt. In der Urteilsbegründung bezweifelte das Gericht, dass der 42-Jährige wirklich so heftig provoziert worden sei, wie er selbst berichtet hatte. Die Kammer folgte mit ihrem Urteil weitgehend der Staatsanwaltschaft, die eine Gefängnisstrafe von acht Jahren gefordert hatte. Die Verteidigung hatte vier Jahre Freiheitsstrafe verlangt.

dpa

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