Schwarzwild-Vorfälle häufen sich

Horror-Begegnung auf der Piste: Skifahrerin wird von Wildschwein attackiert

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Nicht zu spaßen ist mit einem Wildschwein in freier Wildbahn.

Ein furchtbares Erlebnis machte eine Skifahrerin im Oberallgäu, als sie von einem Keiler angegriffen wurde. Aber vor allem auch in Oberbayern verdichtet sich die Wildsau-Problematik derzeit.  

Ofterschwang - Eine Horror-Begegnung machte eine Skifahrerin im Skigebiet Ofterschwang/Gunzesried in der Nähe von Sonthofen im Oberallgäu. Wie die Augsburger Allgemeine schreibt, wurde die Frau von einem Wildschwein erfasst und leicht am Bein verletzt. Ereignet hatte sich der Vorfall bereits an Heiligabend. Das Tier wurde von mehreren Jägern, darunter zwei Berufsjäger mit ausgebildeten Hunden, aufgespürt und getötet, heißt es weiter. 

Glück hatte die Skifahrerin, dass es sich nach Angaben der Bergwacht Sonthofen wohl nur um eine „kleine, oberflächliche Bisswunde“ handelte, die im Klinikum Immenstadt behandelt wurde. Die Frau war nach dem Angriff selbst noch ins Tal gefahren, um dort das Liftpersonal zu verständigen.

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Dass ein Tier im Winter im südlichen Oberallgäu einen Menschen angreift, ist offenbar eine absolute Ausnahme: „Ein Lottogewinn kommt häufiger vor“, sagt Berufsjäger Heinrich Schwarz gegenüber der Augsburger Allgemeinen. Er vermutet, dass das Tier seit Tagen nichts gefressen habe und unter starken Schmerzen liegt. Ihm habe eine Schale, der Huf des Wildschweins, gefehlt.

Jetzt haben Jäger im Naherholungsgebiet bei Germering einen 170-Kilo-Keiler erlegt – und warnen vor Begegnungen mit den wehrhaften Tieren.

Wildschwein-Vorfälle häufen sich

Allerdings häufen sich Vorfälle mit Wildschweinen in letzter Zeit vor allem in Oberbayern immer mehr. Auf der B13 zwischen Sachsenkam und Bad Tölz kam es erst kürzlich zu zwei Wildunfällen innerhalb weniger Tage, Merkur.de* berichtete. In beiden Fällen wurde das Tier getötet, die Fahrer blieben allerdings unverletzt. 

Ein richtiges Wildsau-Problem gibt es dagegen nach Recherchen von Merkur.de* in Holzkirchen (Kreis Miesbach). Forst- und Landwirte klagen hier über rabiate Schweine. Und wollen im Zuge dessen eine drastische Lösung gegen das Problem durchführen.

Sogar zu einem Notruf hat laut Merkur.de* der Spaziergang eines 100-Kilo-Wildschweins durch Ebersberg geführt

Nachts passieren öfters Verkehrsunfälle mit Wildschweinen. Dieser Fall in Neuendorf ist aber ungewöhnlich:Ein Schwein verursacht gleich drei Pannen.

tas

*Merkur.de ist ein Teil der Zentralredaktion von Ippen-Digital.

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