Im Landkreis Rosenheim

Horror-Vorwürfe gegen Hort-Mitarbeiter: Etliche Kinder über mindestens ein Jahr missbraucht? Kripo ermittelt

Kinder-Gummistiefel im Schuhregal.
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Ein Hort-Mitarbeiter aus dem Landkreis Rosenheim soll seit einem Jahr Kinder und Jugendliche missbraucht haben.

Bei privaten Treffen, zu denen er die Kinder einlud, soll ein Hort-Mitarbeiter aus dem Landkreis Rosenheim mindestens ein Jahr lang Jungen und Mädchen missbraucht haben.

  • Ein Hort-Mitarbeiter aus dem Kreis Rosenheim soll Kinder und Jugendliche missbraucht haben.
  • Beschwerden der Eltern und eine Anzeige der Hort-Chefin führten zu Ermittlungen der Polizei.
  • Seit Freitag sitzt der 30-Jährige in U-Haft.

Rosenheim - Der Albtraum aller berufstätiger Eltern scheint im Landkreis Rosenheim wahr geworden zu sein: Ein Mitarbeiter (30) eines Kinderhortes wird verdächtigt, mehrere Kinder sexuell missbraucht zu haben. Inzwischen sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Das gibt die Polizei am Montag (30. November) bekannt.

Landkreis Rosenheim: Hort-Mitarbeiter soll seit mindestens einem Jahr Kinder missbraucht haben

Die Beschwerden von Eltern und die Anzeige der Geschäftsführerin des Horts führten vor einigen Tagen zu Ermittlungen der Polizei. Bisherige Erkenntnisse der Beamten ergeben, dass der Mann seit mindestens einem Jahr Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren zu privaten Treffen eingeladen hat.

Dort mussten sich die Heranwachsenden teilweise ausziehen. Mindestens ein Hortkind soll der 30-Jährige unsittlich berührt haben. Wie viele Mädchen und Jungen insgesamt betroffen sind, werde derzeit noch ermittelt, sagte ein Polizeisprecher.

Kindesmissbrauch bei Rosenheim: Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaft dauern an

Bereits am vergangenen Donnerstag, als die Vorwürfe bekannt wurden, sei der Tatverdächtige festgenommen worden. Am Freitag erließ der zuständige Richter einen Haftbefehl. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kripo dauern derweil an.

Während ihre Kinder in der Wohnung waren, bot eine Frau in Schongau unerlaubt ihren Körper an - jetzt steht sie vor Gericht. (kof/dpa)

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