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Großeinsatz in Regensburg

Frau stirbt in Ankerzentrum, Bewohner attackieren Polizisten - Neue Erkenntnisse zu Umständen

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Polizisten stehen vor dem sogenannten Ankerzentrum. Nach dem Tod einer Frau ist es zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen.

Am Samstag ist in einem Ankerzentrum in Regensburg eine Frau tot aufgefunden worden. Sie hinterlässt drei Kinder. Es fand ein Großeinsatz der Polizei statt, Beamte wurden attackiert.

Update vom 13. Mai, 19.02 Uhr:

Eine in Regensburg tot aufgefundene Asylbewerberin ist eines natürlichen Todes gestoben. Wegen ihres Todes hatte es am Samstag in einem großen Flüchtlingswohnheim Auseinandersetzungen zwischen Bewohnern und Polizisten gegeben. Als die Ermittler in das sogenannte Ankerzentrum kamen, wurden sie nach Angaben der Polizei mit Gegenständen beworfen.

Wie die Obduktion der Leiche der 31 Jahre alten Nigerianerin am Montag ergab, sei ein innerkörperlicher Vorgang für den Tod verantwortlich. „Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung beziehungsweise Gewaltanwendung haben sich hingegen nicht ergeben“, erklärte ein Polizeisprecher. Die Ermittler hatten schon am Wochenende betont, dass es keine Hinweise auf ein Verbrechen gebe.

Nach dem Großeinsatz in dem Flüchtlingsheim prüft die Polizei aber dennoch Ermittlungsverfahren gegen Asylbewerber. Sie sprach von „Ausschreitungen“ von 40 bis 50 Flüchtlingen, als die Beamten am Samstagvormittag den Todesfall untersuchen wollten. Nun würden die Videoaufnahmen des Einsatzes ausgewertet, sagte eine Sprecherin.

Es werde untersucht, ob sich auf den Videos einzelne Personen identifizieren lassen, die bei dem Tumult Straftaten begangen haben. Nach Angaben der Einsatzkräfte waren die Bewohner des Flüchtlingsheims so emotional aufgebracht, dass sie den Einsatz behindert haben, nachdem die leblose Frau entdeckt wurde.

In den bayerischen Ankerzentren werden insbesondere Flüchtlinge untergebracht, denen wenig Chancen auf Asyl eingeräumt werden. Kritiker sehen die Unterbringung in den großen Heimen als Grund dafür an, dass es dort immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Bewohnern und der Polizei gibt.

Frau stirbt in Ankerzentrum: Bewohner attackieren Polizisten

Update 16.27 Uhr: Nach dem Tod einer jungen Nigerianerin in einer Flüchtlingsunterkunft ist es in Regensburg zu Zusammenstößen zwischen Bewohnern und der Polizei gekommen. Nach Polizeiangaben wurden Beamte und Rettungshelfer von aufgebrachten Bewohnern „bedrängt und angegriffen“, als sie am Samstagvormittag nach einem Notruf in der Flüchtlingsunterkunft eintrafen. Der Abtransport der Leiche der 31-jährigen Frau sei erst nach stundenlangen Spannungen möglich gewesen. Am Nachmittag habe sich die Lage beruhigt.

Um die Lage nicht weiter eskalieren zu lassen, sei den Bewohnern schließlich „in enger Zusammenarbeit mit der Leitung der Unterkunft“ ermöglicht worden, den Sarg mit der jungen Frau unter Aufsicht der Polizei zu dem Fahrzeug eines Bestattungsunternehmens zu tragen. Danach habe sich die Situation sehr schnell beruhigt. Verletzt worden sei niemand. Die verstorbene Nigerianerin hinterlasse drei Kinder im Alter zwischen drei und neun Jahren. Sie seien vom Jugendamt in Obhut genommen worden.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Den Beamten standen nach Polizeiangaben zeitweise 40 bis 50 Bewohner der Einrichtung gegenüber. Die Polizei prüft unterdessen, ob gegen Bewohner des Heims wegen der Auseinandersetzungen Ermittlungen eingeleitet werden müssen.

Einen Schock gab es auch an einem Sportplatz, als ein Anwohner in Emmerthal bei Hannover die Leiche einer jungen Frau in einer Hütte gefunden hatte, wie nordbuzz.de berichtet.

Frau stirbt in Ankerzentrum: Bewohner attackieren Polizisten – Retter können Leiche nicht bergen

Nachricht vom 11. Mai, 13.15 Uhr: Nach dem Tod einer Frau in einem Regensburger Flüchtlingsheim ist es am Samstag zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Die Einsatzkräfte sprachen von „Ausschreitungen“ in dem sogenannten Ankerzentrum. Die genaue Zahl der beteiligten Personen war zunächst nicht klar. Die Beamten seien mit einem Großaufgebot vor Ort gewesen, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Am Samstagvormittag wurde der Polizei eine leblose Person in dem Heim gemeldet. Der Rettungsdienst habe nur noch den Tod einer Frau feststellen können. „Die Ursache dafür ist noch unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen“, sagte der Pressesprecher. Weitere Angaben zu der Todesursache wollte das Regensburger Polizeipräsidium noch im Laufe des Samstags bekanntgeben. Auch die Identität der Toten wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Polizeieinsatz in Regensburg: Bewohner von Ankerzentrum greifen Polizisten an

„Der Tod einer jungen Frau war wohl mit ein Anlass für eine hohe Emotionalisierung“, meinte der Polizeisprecher. Während des Einsatzes seien die Einsatzkräfte von Bewohnern der Unterkunft bedrängt und angegriffen worden. „Die Stimmung unter Teilen der Bewohner heizte sich auf, so dass ein Bergen der Leiche nicht möglich war.“ Polizisten seien mit Steinen und anderen Gegenständen beworfen worden. Erst nach etwa drei Stunden sei es möglich gewesen, die Tote aus dem Gebäude zu bringen.

Es sei eine größere Zahl an Menschen in dem Ankerzentrum untergebracht, berichtete die Polizei. Die genaue Zahl konnten die Beamten zunächst aber ebenfalls nicht nennen.

Polizeieinsatz in Regensburg - Immer wieder kommt es zu Konflikten in Ankerzentren

In allen bayerischen Regierungsbezirken gibt es die umstrittenen Ankerzentren. Dort werden insbesondere Flüchtlinge längerfristig untergebracht, die nach Ansicht der Behörden wenig Chancen auf Asyl haben. Die anderen Flüchtlinge sollen möglichst bald in dezentrale Heime weitervermittelt werden. Das Wort Anker steht für An(kunft), k(ommunale Verteilung), E(ntscheidung) und R(ückführung).

In der Vergangenheit gab es bereits mehrfach bei Einsätzen in bayerischen Ankerzentren schwere Konflikte zwischen Bewohnern und Polizeikräften. Dabei gab es beispielsweise im oberfränkischen Bamberg und im schwäbischen Donauwörth Verletzte und Festnahmen.

Auch in zwei Schongauer Asylbewerberunterkünften kam es vergangene Woche zu einem Großeinsatz, wie merkur.de* berichtet. 

*merkur.de und nordbuzz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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dpa/afp

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