Polizei muss einschreiten

Unbekleidet und mit Blut beschmiert: Aktivisten stören Söder-Rede - der reagiert sofort

Markus Söder präsentierte sich bei der CSU-Stadiontour in Nürnberg.
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Markus Söder präsentierte sich bei der CSU-Stadiontour in Nürnberg.

Markus Söder ist mit seiner Partei im Wahlkampffieber. Bei einer Rede in Nürnberg im Rahmen der CSU-Stadiontour wurde er von unbekleideten Aktivisten unterbrochen.

Nürnberg - Der Bundestagswahlkampf geht in die heiße Phase über. Im Rahmen der CSU-Stadiontour gab Ministerpräsident Markus Söder* am Mittwoch (8. September) ein Heimspiel. Mit den Spitzenkandidaten präsentierte er sich im Max-Morlock-Stadion in Nürnberg* - kurz vor dem CSU-Parteitag, der am Freitag auch in Nürnberg startet. Seine Rede wurde gegen 19 Uhr jedoch abrupt durch eine Protestaktion unterbrochen.

Aktivisten schreien „an Klima denken“ während Söders Rede - dieser reagiert

Zwei halbnackte und mit Blut beschmierte Aktivisten schrien mitten in Söders Rede „an Klima denken“ in Richtung des Podiums. Wie die Bild berichtet, hatten eine Frau und ein Mann auf ihre unbekleideten Oberkörper die Worte „Act now“ („jetzt handeln“) geschrieben. Sofort schritten Polizeibeamte ein und trugen die Klimaaktivisten aus dem Stadion.

Der bayerische Ministerpräsident reagierte auf die Aktion gelassen. Laut der Bild bedankte er sich sogar für den Spontan-Hinweis und sagte: „Ja, wir nehmen das Klima sehr ernst!“ In seiner Rede kritisierte Söder unter anderem die Politik der Grünen. Er halte sie für „realitätsfern“, wie nordbayern.de berichtet. „Klimaschutz dürfe nicht nur eine Möglichkeit für Besserverdienende sein“, so Söder. Er sehe sich daher als Vertreter des Mittelstands.

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Söder macht deutlich: „Für Armin Laschet - und gegen ein Linksbündnis“

In seiner Rede erklärte Söder, er ist bereit, mit jedem über alles zu diskutieren. Jedoch nicht mit Menschen, die Hass, Aggression oder gar antisemitische Vorbehalte säen. Eine klare Botschaft hat er auch an alle, die die Freien Wähler unterstützten: „Eine absolut verschenkte Stimme, an die Freien Wähler zu denken. Wer sie wählt, zieht Bayern eine Stimme ab.“ Und dabei ist die Partei momentan Koalitionspartner der CSU. „Freie Wähler durchstreichen, CSU drüber kleben, wir machen das für euch“, so Söder. Wie nordbayern.de berichtet, stehe seine Wahl fest. „Für Armin Laschet - und gegen ein Linksbündnis“. (tkip) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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