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Todesursache weiterhin unklar

Er drohte vom Dach zu springen: Mann mit Injektion ruhig gestellt - jetzt ist er tot - neue Details

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Ein Mann randalierte in seiner Wohnung in Nürnberg, drohte vom Dach zu springen: Durch eine Injektion wurde er ruhiggestellt.  (Symbolbild)

Tragisches Ende eines Polizeieinsatzes: Ein Mann randalierte in seiner Wohnung, drohte vom Dach zu springen. Die Polizei ließ ihn durch eine Injektion ruhigstellen. Jetzt ist er tot. 

Update vom 30. Januar 2019, 15.21 Uhr: 

Drei Monate nach dem Tod eines 43-Jährigen bei einem Polizeieinsatz in Nürnberg gibt es weiterhin keine Anhaltspunkte dafür, dass die dabei verwendete Elektroschockpistole die Todesursache war. Eine feingewebliche Untersuchung und ein damit verbundenes Gutachten seien jetzt zu dem Ergebnis gekommen, dass der Mann Drogen im Körper hatte, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Zur Abrundung des Falls werde nun noch die Elektroschockpistole selbst untersucht. Ein Fremdverschulden könne somit nach wie vor ausgeschlossen werden.

Der Mann hatte am 22. Oktober vergangenen Jahres in seiner Wohnung lautstark randaliert und damit gedroht, von einer Brüstung im dritten Stock des Mehrfamilienhauses zu springen. Spezialkräfte hatten ihn daraufhin mit einem sogenannten Taser außer Gefecht gesetzt. Weil er laut Polizei weiter massiven Widerstand geleistet hatte, wurde er von einem Notarzt mit einer Injektion ruhiggestellt. Der Mann war kurz darauf kollabiert und starb wenig später in einem Krankenhaus.

Er drohte vom Dach zu springen: Polizei lässt Mann mit Injektion ruhigstellen - jetzt ist er tot

Update, Donnerstag, 16.30 Uhr:

Nürnberg - Die Obduktion des 43-Jährigen, der nach einem Polizeieinsatz in Nürnberg gestorben ist, hat keine eindeutige Todesursache ergeben. Es bestehe der Verdacht einer Vergiftung, erklärte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth am Mittwoch. Ein toxikologisches Gutachten solle das nun klären. Das Ergebnis werde in den nächsten zwei bis drei Wochen erwartet. Der Mann hatte am Montagabend in seiner Wohnung lautstark randaliert und gedroht, sich aus dem dritten Stockwerk des Mehrfamilienhauses zu stürzen.

Mit einer Elektroschockpistole (Taser) hatten Spezialeinsatzkräfte den Mann außer Gefecht gesetzt. Weil er laut Polizei weiter massiven Widerstand geleistet hatte, wurde er von einem Notarzt mit einer Injektion ruhiggestellt. Der Mann war kurz darauf kollabiert und starb wenig später in einem Krankenhaus. Laut Staatsanwaltschaft wurde angeordnet, den Taser sicherzustellen und untersuchen zu lassen. Damit solle geklärt werden, ob Störungen an dem Gerät vorlagen.

Erstmeldung, Dienstag, 14.19 Uhr

Nürnberg - Ein 43-Jähriger ist nach einem Polizeieinsatz in Nürnberg gestorben. Der Mann hatte in seiner Wohnung lautstark randaliert und damit gedroht, von einer Brüstung im dritten Stock des Mehrfamilienhauses zu springen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Mit einer Elektroschockpistole - einem sogenannten Taser - sei er am Montagabend von Spezialeinsatzkräften der Polizei außer Gefecht gesetzt worden.

Der Mann leistete den Angaben nach kurz darauf Widerstand und wurde von einem Notarzt mit einer Injektion ruhiggestellt. Aus zunächst unbekannten Gründen kollabierte er wenig später und musste in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er starb.

Eine Obduktion am Mittwoch sollte Aufschluss über die Todesursache geben. Außerdem sollte auch ein toxikologisches Gutachten erstellt werden, um zu prüfen, ob er unter Drogeneinfluss stand.

Seit 2006 werden Taser bei den Spezialeinsatzkommandos in Bayern eingesetzt. Mit den schmerzhaften Elektroschocks kann ein Mensch handlungsunfähig gemacht werden. Für wenige Sekunden haben Beamte dann die Möglichkeit, ihre Zielperson zu überwältigen.

Bei einem Taser-Einsatz schießt der Polizist aus einer Distanz von drei bis fünf Metern mit Draht verbundene Pfeile ab. Der Pfeil dringt etwa einen Zentimeter tief in die Haut ein. Über ihn wird ein Stromimpuls mit hoher Spannung abgegeben, der auf Nerven und Muskeln wirkt. Der Einsatz solcher Distanz-Elektroimpulsgeräte ist umstritten. Gefährlich kann die Waffe etwa für Herzkranke sein.

dpa/lby

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