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Städtische „Task Force“ unterwegs

Gänse bevölkern beliebten bayerischen See - nun greift Bürgermeister zu drastischem Mittel

Gänse haben sich an einem beliebten bayerischen See breit gemacht. Damit soll nun Schluss sein. Eine Ankündigung des Bürgermeisters sorgt für Aufregung.

Nürnberg - Der Wöhrder See in Nürnberg ist das Reich der Gänse. Zahlreiche der gefiederten Genossen haben es sich entlang der Norisbucht und des Sandstrands gemütlich gemacht - ohne es mit der Reinlichkeit besonders genau zu nehmen. 

Einigen sind die Hinterlassenschaften der Tiere ein Dorn im Auge. Nürnbergs Bürgermeister Christian Vogel reagiert nun. Der SPD-Mann will die Gänse am Wöhrder See abschießen lassen, wie nordbayern.de berichtet.

Gänse bevölkern Wöhrder See: Bald rückt der Jäger aus

„Wichtiger ist das Menschenwohl“, begründet Vogel seine umstrittene Entscheidung. Er und andere Nürnberger stören sich an den Exkrementen der Tiere. Die städtische „Task Force“ Gänsekot hat die Arbeit an der Norisbucht aufgenommen.

„Das wird keine Massensache“, beschwichtigt Vogel. Wie viele Gänse letztlich abgeschossen würden, liege im Ermessen des zuständigen Jägers. Der SPD-Bürgermeister hofft, dass die Tiere von alleine verschwinden, sobald am Sandstrand die ersten Schüsse ertönen. Auch die Gänse an anderer Stelle anzufüttern, wird offenbar diskutiert.

Ankündigung des Bürgermeisters: Nürnberger protestieren

In der Franken-Metropole regt sich Widerstand gegen die umstrittene Entscheidung. Die Tierliebhaberin Jasmin Scholz hat eine Online-Petition gegen den Abschuss gestartet. Bis zum Freitagmorgen hatten diese bereits knapp 3.800 Menschen unterzeichnet (Stand 07.30 Uhr).

Auch der Tierschutzverein Noris unterstützt Scholz´ Unterfangen. „Viele Bürger erfreuen sich an den Gänsen, die Stadt muss die Wiesen häufiger von Kot reinigen“, fordert Vorstand Robert Derbeck.

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Rücksichtsloser Radfahrer rast durch eine Gruppe Gänse. So geht es den Tieren jetzt.

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Rubriklistenbild: © dpa / Frank Leonhardt (Symbolbild)

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