Forschungsstandort Bayern

Neues Helmholtz-Forschungszentrum in Würzburg

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Ilse Aigner zeigte sich begeistert von dem neuen Forschungszentrum in Würzburg.

München - Im Mai wird in Würzburg ein neues medizinisches Helmholtz-Forschungszentrum eröffnet. Gefördert wird das Projekt von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner.

Ein neues medizinisches Helmholtz-Zentrum eröffnet Ende Mai in Würzburg. Das sei ein „Meilenstein für den Wissenschaftsstandort Bayern“, sagte Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in München. In dem neuen Institut sollen sogenannte Ribonukleinsäuren (RNA) und deren Rolle bei Infektionskrankheiten erforscht werden. Die RNA überträgt unter anderem die im Erbgut gespeicherte Information an die Proteinfabriken der Körperzellen. Sie reguliert aber auch Gene.

Die Staatsregierung unterstützt das Zentrum mit einer Anschubfinanzierung von 16,5 Millionen Euro. Der Betrieb startet Ende Mai vorerst in Räumen der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. In einigen Jahren sei ein Neubau geplant, den die Staatsregierung nochmals mit 30 Millionen Euro unterstützen werde, sagte Aigner.

dpa

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