Nach den Sommerferien

Weiterführenden Schulen müssen 3300 Kinder mehr unterbringen

Nach den Sommerferien wird es voll an weiterführenden Schulen in Bayern. 3300 mehr Kinder müssen sie unterbringen.

München - Bayerns weiterführende Schulen müssen nach den Sommerferien 3300 Kinder mehr unterbringen. Die Eltern von rund 109 000 Viertklässlern haben heuer ihre Kinder an Gymnasium, Realschule oder Mittelschule angemeldet, wie Kultusminister Bernd Sibler (CSU) am Freitag mitteilte. Vor einem Jahr waren es 105 700 Kinder gewesen.

An den Übertrittsquoten hat sich seit Beginn dieses Jahrzehnts nicht mehr viel geändert: 40 Prozent wechseln aufs Gymnasium, 30 Prozent auf die Mittelschule und 28 Prozent auf die Realschule. „Das Übertrittsverhalten unserer Schülerinnen und Schüler ist erfreulich stabil“, sagte Sibler.

Die Langzeitbetrachtung aber zeigt, dass die Kinderzahlen in Bayern stark gesunken sind - wiewohl die bayerische Bevölkerung wegen der Zuzügler aus dem In- und Ausland nach wie vor wächst. Vor 15 Jahren waren noch 128 000 Viertklässler an die weiterführenden Schulen gewechselt. Zumindest ist seit der Umbenennung der Haupt- in Mittelschule zu Beginn dieses Jahrzehnts der rasante Schülerschwund an dieser Schulart gestoppt. Nach dem Schuljahr 2003/04 waren noch 44 Prozent der Kinder an die Hauptschule gewechselt und nur 21 Prozent ans Gymnasium.

Lesen Sie dazu auch bei merkur.de*: Wird das Handy-Verbot an Schulen gekippt? Vielleicht geht‘s ganz schnell

dpa

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Rubriklistenbild: © dpa / Bernd Weissbrod / Symbolbild

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