Nach Sanierung für 100 Millionen Euro

„Museum für Franken“ künftig auf Würzburger Festung

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Auf der Festung Marienberg in Würzburg wird das „Museum für Franken“ entstehen. 

Würzburg - Einen ganz neuen Zugang zur Kunst- und Kulturgeschichte Frankens sollen Besucher künftig auf der Würzburger Festung erhalten. Dort entsteht das „Museum für Franken“. 

Franken bekommt ein eigenes Landesmuseum. Auf der Würzburger Festung Marienberg sollen Besucher künftig einen ganz neuen Zugang zur Kunst- und Kulturgeschichte Frankens erhalten, teilte das Kultusministerium mit. Der Freistaat übernimmt deshalb das bisherige Mainfränkische Museum auf der Festung und will es zum Landesmuseum weiterentwickeln. Bei einer Feierstunde besiegelten am Montag Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle, Finanzminister Markus Söder (beide CSU) und Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) die Übernahme mit ihren Unterschriften.

Die Festung Marienberg war fast 500 Jahre lang Sitz der Würzburger Fürstbischöfe, die im Mittelalter zugleich die kirchliche und die weltliche Macht innehatten. Da sie auch die Herzogwürde für Franken beanspruchten, war die Festung damit Sitz des Herzogtums Franken. Der älteste Teil der heutigen Festung stammt aus dem Jahr 1201. Schon um 1000 v. Chr. nutzten aber die Kelten den Burgberg links des Mains als Wehranlage.

Zur Vorbereitung des neuen Museums wird die Festung derzeit saniert. Der Freistaat gibt dafür Söder zufolge in den kommenden Jahren 100 Millionen Euro aus. „Damit schaffen wir die Voraussetzungen für ein erstklassiges neues Museum, auf das ganz Franken stolz sein wird“, erklärte er.

dpa

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