Großangelegte Maßnahme

Massengentest nach Vergewaltigung in Rosenheim

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Mit einem freiwilligen DNS-Test will die Polizei Rosenheim einen Vergewaltiger finden.

Nachdem im Juli eine 21-Jährige in Rosenheim auf dem Heimweg vergewaltigt wurde, versucht die Polizei nun mit einem freiwilligen DNS-Test den Täter finden.

Rosenheim - Nach einer Vergewaltigung in Rosenheim wollen die Ermittler den Täter mit einem Massengentest aufspüren. Dafür werden 800 Männer zur freiwilligen Abgabe einer Speichelprobe aufgefordert, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Sie alle dürften sich unmittelbar vor, während und nach der Tat am Mangfalldamm oder in dessen Nähe aufgehalten haben. Wie die Personengruppe ermittelt wurde, wollte die Polizei zunächst nicht sagen. In den kommenden Tagen werden die Männer per Brief zu den Tests am 14. und 15. Oktober eingeladen.

Der Tatverdächtige hatte im Juli eine 21-jährige Frau auf ihrem nächtlichen Heimweg in ein Waldstück gezerrt und sich dort an ihr vergangen. Rechtsmediziner konnten die DNA des Mannes sicherstellen, ein Abgleich mit der Datenbank brachte jedoch keinen Treffer.

dpa

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