14 Kilometer vor Fahrtziel

Lkw-Fahrer sucht sich fatalen Platz für seine Ruhepause

Ein Lastwagenfahrer hat sich einen gefährlichen Platz für seine Ruhepause auf der A3 bei Weibersbrunn ausgesucht: Er parkte auf dem Beschleunigungsstreifen - verhängnisvoll für einen Busfahrer. 

Weibersbrunn - Ein Busfahrer ist auf der Autobahn 3 schwer verletzt worden, als er auf dem Beschleunigungsstreifen auf einen parkenden Lastwagen auffuhr. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, prallte der Linienbus bei Weibersbrunn (Landkreis Aschaffenburg) auf den Lkw-Anhänger und schob ihn in die Leitplanke. Fahrgäste waren nicht im Bus; es war die letzte Linie am Dienstag gegen 23.30 Uhr.

Der 35-jährige Lkw-Fahrer soll zur Unfallzeit eine vorgeschriebene Fahrpause gemacht haben - rund 14 Kilometer vor seinem Fahrtziel. Warum er dies auf dem Beschleunigungsstreifen tat, war zunächst unklar. Es wird nun auch geprüft, ob der Busfahrer abgelenkt war und deshalb den Lkw zu spät sah.

Der Bus wurde auf der rechten Seite aufgerissen und verkeilte sich mit dem Anhänger. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 230 000 Euro. Der 37-jährige Busfahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Lkw-Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

Video: Hier fährt ein Busfahrer freihändig

dpa 7/ Video: Glomex

Rubriklistenbild: © picture alliance / Daniel Karman

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