Polizei bemerkt Ungereimtheiten

Damit ihn die Eltern nicht schimpfen: 13-Jähriger erfindet Überfall auf Schul-Heimweg

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Ein kaputtes Handy hat einen 13-Jährigen zu einer Lüge veranlasst.

Ein 13-Jähriger Schüler hatte bei der Polizei angezeigt, Opfer eines Überfalls durch zwei Unbekannte geworden zu sein. Nun stellt sich die Sache etwas anders dar.

Kolbermoor - Zwei unbekannte Jugendliche hätten ihn am 30. November auf dem Heimweg von der Schule angegangen, umklammert und nach Wertsachen durchsucht, so schilderte der 13-Jährige bei der Polizei in Bad Aibling die Tat. Die weiteren Untersuchungen übernahm danach das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Rosenheim. 

Weil sich für die Ermittler in der Folge einige Ungereimtheiten ergeben hatten, wurde der Bub am gestrigen Tag dazu erneut vernommen. Dabei räumte er ein, dass er den Überfall erfunden habe, es also niemals zu einer Straftat gekommen war. 

Tatsächlich sei ihm bei einem Sturz das Handy kaputt gegangen und der Überfall sollte als Ausrede dafür bei den Eltern dienen. Somit ist laut Polizeipräsidium Oberbayern Süd auch die Suche der Kriminalpolizei nach einer angeblichen Zeugin gegenstandslos

mm/tz

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