Nach blutigen Terror-Anschlägen in Brüssel

Innenministerium: Erhöhte Polizeipräsenz an bayerischen Flughäfen

Polizisten patroullieren am Flughafen Düsseldorf. 
1 von 1
Polizisten patroullieren am Flughafen Düsseldorf. 

München - Besondere Aufmerksamkeit richten die Polizeikräfte auf Schalter amerikanischer Fluggesellschaften. Auch die Personalpräsenz an den Terminals wurde erhöht.

Nach den Terroranschlägen in Brüssel hat die Bundespolizei ihre Präsenz an den bayerischen Flughäfen erhöht. „Die Polizeikräfte richten ihre Aufmerksamkeit besonders auf Schalter amerikanischer Fluggesellschaften“, sagte eine Sprecherin des bayerischen Innenministeriums am Dienstag in München. Einer der Sprengsätze, die im Brüsseler Flughafen mindestens 14 Menschen das Leben kostete, explodierte offenbar in einer Abflughalle in der Nähe eines Schalters der Fluglinie American Airlines.

Auch die Personalpräsenz an den Terminals wurde laut Innenministerium erhöht, um schneller auf stehengelassenes Gepäck reagieren zu können. „Die Passagiere sollen ihr Gepäck möglichst nahe bei sich führen und keinesfalls aus den Augen lassen“, mahnte die Sprecherin. Alle Flüge am Münchner Flughafen von und nach Brüssel wurden gestrichen. Ansonsten herrscht laut Ministerium an den bayerischen Flughäfen jedoch weitgehend Normalbetrieb.

Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) ordnete als Reaktion auf die Terroranschläge für Mittwoch Trauerbeflaggung im gesamten Freistaat an.

dpa

Auch interessant:

Meistgelesen

Amtliche Warnung: Katwarn für Teile Nürnbergs ausgelöst
Amtliche Warnung: Katwarn für Teile Nürnbergs ausgelöst
Betrunkenes Paar streitet lautstark - ohne den Zoff wäre es jetzt wohl tot
Betrunkenes Paar streitet lautstark - ohne den Zoff wäre es jetzt wohl tot
Piloten entdecken Nazi-Symbol in Feld in Prackenbach/Landkreis Regen: Das sagt der Täter
Piloten entdecken Nazi-Symbol in Feld in Prackenbach/Landkreis Regen: Das sagt der Täter
Bayern, jetzt müsst ihr stark sein: Bier wird immer teurer - und zwar aus diesem Grund 
Bayern, jetzt müsst ihr stark sein: Bier wird immer teurer - und zwar aus diesem Grund 

Kommentare