Ingolstadts Trainer hat Problem mit Diskussion über Kimmich

André Schubert
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Ingolstadts Trainer André Schubert im Stadion.

Ingolstadts Trainer André Schubert hat die Ausmaße der Debatte um den noch nicht gegen das Coronavirus geimpften Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich kritisiert. „Joshua Kimmich ist ein vorbildlicher Sportsmann. Aber anscheinend gilt das nur dann, wenn er das sagt, was alle hören wollen. Wenn er etwas sagt, was in eine andere Richtung geht, gilt das anscheinend nicht mehr.

Berlin - Damit habe ich ein Problem“, sagte Schubert bei Sport1. Im Moment werde jeder in eine Ecke gestellt, „die uns nicht gefallen kann“.

Bayern-Profi Kimmich hatte am Samstag eingeräumt, bislang nicht gegen das Coronavirus geimpft zu sein und damit für eine emotionale Debatte gesorgt. Er habe „persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht“, hatte Kimmich erklärt. Er sage nicht kategorisch, dass er sich „überhaupt nicht impfen lasse“. Es sei „auch sehr gut möglich, dass ich mich in Zukunft impfen lasse“, betonte Kimmich.

„Ich persönlich bin geimpft. Aber ich akzeptiere und respektiere, wenn sich jemand dazu nicht äußern will. Aber auch, wenn jemand sagt, dass er sich regelmäßig testen lässt, aber sich momentan nicht impfen“ lassen wolle, sagte Schubert vom Zweitligisten FC Ingolstadt. Druck würde er auf niemanden ausüben: „Vielmehr geht es mir da um Überzeugung.“ dpa

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